Spätfolgen der Konisation
Die wichtigste Spätfolge einer Konisation [?] ist das erhöhte Risiko für eine Frühgeburt bei einer späteren Schwangerschaft.
Will eine Frau nach der Konisation [?] noch Kinder haben, wird so wenig Gewebe vom Gebärmutterhals wie möglich entfernt. Trotzdem kann es zu einer Schwächung des Gebärmutterhalses und damit zu einem erhöhten Infektionsrisiko, zu vorzeitigen Wehen und zu Frühgeburten kommen. Eine Vernarbung des Gebärmutterhalses kann auch während der Geburt zu Problemen, wie einer verlängerten Geburtsdauer führen.
- Während etwa 6 von 100 Frauen ohne eine Konisation ihr Kind vor der 37 Schwangerschaftswoche bekommen, sind es nach einer Konisation doppelt so viele.
- Frauen nach einer Konisation bringen daher auch etwa doppelt so häufig zu leichte Babies auf die Welt (Geburtsgewicht der Kinder unter 2.500g).
- Schwerwiegende Komplikationen wie die intensivmedizinische Betreuung der Frühgeborenen oder die Säuglingssterblichkeit treten ebenfalls etwas häufiger auf [24, 25].
- Die Komplikationen unterscheiden sich nur geringfügig zwischen den unterschiedlichen Konisations- Operationsmethoden [23]. Nur die kleineren Eingriffe (wie die Laserablation oder die Vereisung) führen zu keinem erhöhten Risiko schwerer Geburtskomplikationen [24].
Andere Spätfolgen einer Konisation [?] sind noch wenig erforscht: Über die Auswirkungen der Konisation auf die Fruchtbarkeit, die psychische Verfassung oder auf das sexuelle Empfinden der behandelten Frau weiß man heute wenig.


Schlecht

