Folgen der Konisation
Normale Folgen einer Konisation
Nach der Konisation [?] kann eine Frau leichte Blutungen und einen unangenehm riechenden Ausfluss haben, bis die Wunde verheilt ist. Das kann zwei bis vier Wochen dauern. In dieser Zeit sollte man körperliche Anstrengungen vermeiden, auf Sex verzichten, nicht schwimmen und auch kein Vollbad nehmen. Die Dauer des Krankenstandes hängt von der beruflichen Tätigkeit ab. Die durchschnittliche Krankenstandsdauer beträgt zwei Wochen. Da ein Wiederauftreten von Zellveränderungen möglich ist, sind regelmäßige Kontrollen beim Frauenarzt auch nach der Konisation [?] erforderlich. Anfänglich müssen diese je nach PAP-Ergebnis auch in geringeren Kontrollabständen durchgeführt werden. Manchmal ist es notwendig, neuerliche verdächtige Veränderungen mittels Kolposkopie [?] und Biopsie [?] zu untersuchen.
Komplikationen bei der Konisation
Während der Operation kann es zu stärkeren Blutungen, zu Verletzungen der Gebärmutter oder Scheidenwand, oder zum Durchstoß der Gebärmutterwand und zur Verletzung benachbarter Organe (Blase, Mastdarm) kommen.
Komplikationen nach der Konisation
Nach der Operation kann es zu Wundinfektionen (Entzündungen der Gebärmutter, der Eileiter oder der Harnblase) kommen, die dann mit Antibiotika behandelt werden müssen. Weiters kann es zu einer "Verklebung" des Gebärmutterhalses kommen, die zu einer Blut- oder Flüssigkeitsansammlung in der Gebärmutter führen kann. Manchmal machen diese Komplikationen eine anschließende größere Operation notwendig.


Schlecht

