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Kolposkopie und Biopsie

Werden im PAP-Abstrich [?] „verdächtige“ Zellen gefunden, können der Gebärmutterhals, die Scheide und die Vulva mit einer Lupe (= Kolposkop) betrachtet werden. Dadurch kann beispielsweise die Oberflächenbeschaffenheit oder die Abgrenzbarkeit des erkrankten Gewebes beurteilt werden. Bei der Kolposkopie können die untersuchten Stellen zusätzlich mit Essigsäure betupft werden. Krankhafte Veränderungen erscheinen dann als "weiße Flecken". Dennoch können auch bei der Kolposkopie [?] krankhaft veränderte Zellen übersehen werden [12].

Während einer Kolposkopie kann aus dem erkrankten Bereich mit einer zarten, speziellen Zange gezielt ein kleines Gewebestück (wenige Millimeter) entnommen werden (Biopsie [?]). Die anschließende Untersuchung der Gewebeprobe unter dem Mikroskop bietet eine 99%-ige Sicherheit, auffällige Zellen zu erkennen [12].

Die Biopsie ist nur wenig schmerzhaft und wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Kleine Blutungen werden lokal gestillt. Zu stärkeren Blutungen kommt es selten. In den 2-3 Tagen nach der Biopsie dürfen Sie kein Vollbad nehmen und keinen Sex haben.