HPV-Test
Für den HPV-Test [?] werden wie beim PAP-Abstrich [?] Zellen aus dem Bereich des Gebärmutterhalses entnommen.
Mit einer speziellen (molekularbiologischen) Methode, können danach die HP-Viren direkt in den Zellen nachgewiesen werden.
Der HPV-Test erkennt HPV-Infektionen gut. Anders als beim PAP-Abstrich werden auch Infektionen erkannt, bei denen noch keine Zellveränderungen aufgetreten sind. Da die meisten HPV-Infektionen von selbst verschwinden und diese vorübergehenden HPV-Infektionen häufig sind, würde ein positives Testergebnis allerdings viele Frauen unnötig beunruhigen. Daher wurde der Test auf HP-Viren bisher nicht in das Krebsfrüherkennungsprogramm aufgenommen und wird auch nicht von den Kassen bezahlt [22]. Ein Test vor der Impfung wird ebenfalls nicht erstattet, da der Test meist keine einzelnen (Impf-)HPV-Typen nachweisen kann.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein HPV-Test [?] sinnvoll sein und wird dann auch von der Krankenkasse erstattet, nämlich
- zur Abklärung von auffälligen PAP-Befunden [?] oder
- nach Operationen wegen Gebärmutterhalskrebs oder dessen Vorstufen


Schlecht

