Nach dem PAP-Test
Ist der PAP-Befund normal, wird eine Abstrich-Kontrolle im Rahmen der nächsten Vorsorgeuntersuchung gemacht.
Bei 3 bis 8 von 100 Frauen werden beim PAP-Test auffällige Zellen entdeckt [12]. Die Hälfte der Frauen, die jährlich zur Vorsorgeuntersuchung gehen, erhalten einmal in ihrem Leben ein auffälliges Testergebnis [12]. In diesem Fall werden sie von ihrer Frauenärztin bzw. ihrem Frauenarzt zu einem kostenlosen Beratungsgespräch eingeladen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Werden leichte Zellveränderungen beim PAP-Test [?] festgestellt, kann meist einige Monate zugewartet werden. Danach wird der PAP-Test [?] wiederholt. Höchstwahrscheinlich haben sich die Zellveränderungen dann bereits wieder zurückgebildet.
Bei einem Verdacht auf höhergradige Zellveränderungen (etwa ab PAP IIId beziehungsweise ab CIN II [?]) oder wenn leichte Veränderungen nicht von selbst verschwinden, sollte die Entscheidung über die weitere Behandlung in jedem Fall erst nach zusätzlichen Untersuchungen getroffen werden. Das ist sinnvoll, da durch einen PAP-Abstrich allein nicht eindeutig festgestellt werden kann, ob eine Frau tatsächlich an Gebärmutterhalskrebs oder dessen Vorstufen erkrankt ist oder nicht.
Zu den weiteren Untersuchungsmethoden zählen die Betrachtung des Muttermunds mit einer Lupe (Kolposkopie [?]) und die Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie [?]) mit anschließender Betrachtung des entnommenen Gewebes unter dem Mikroskop (histologischer Befund).


Schlecht

