Kann die Impfung auch schaden?
- Lokalreaktionen an der Einstichstelle (z.B. Schwellung, Rötung, Schmerzen) werden bei 7-9 von 10 Jugendlichen beobachtet [63].
- Die häufigsten Nebenwirkungen sind Fieber, Hautreaktionen an der Einstichstelle, Kopf- oder Muskelschmerzen sowie Müdigkeit [31, 32]. Sie treten bei mindestens einer von 10 geimpften Personen auf [31, 32].
- Von Nebenwirkungen wird bei der ersten Impfung, bei zunehmendem Alter des geimpften Mädchens und bei bestehenden akuten Erkrankungen (z.B. Erkältungen) vor und zum Impfzeitpunkt sowie bei Mädchen mit chronischen Erkrankungen häufiger berichtet [63].
- Ohnmachtsanfälle nach Impfungen treten allgemein gehäuft bei Jugendlichen auf [44]. Daher wird empfohlen, dass Jugendliche nach der HPV-Impfung sitzend noch 15 Minuten nachbeobachtet werden, um Verletzungen durch Stürze (Kopfverletzungen!) zu verhindern.
- 8 von 100 gemeldeten Verdachtsfällen von Impfnebenwirkungen sind schwer [43]. Diese Verdachtsfälle können tatsächlich durch die Impfung verursacht sein oder nur zufällig zur gleichen Zeit auftreten [42]. Zu ihnen zählen beispielsweise eine Art von Nervenlähmung, Blutgerinnsel und auch Todesfälle.
- Ein Zusammenhang mit der Impfung konnte nicht in allen Fällen ausgeschlossen werden, er konnte aber auch nicht bewiesen werden. Bis auf die Blutgerinnselbildung (Thrombose), die etwas häufiger als erwartet auftrat, traten bisher weder die schweren Erkrankungsfälle, noch die Todesfälle bei geimpften Personen häufiger auf als bei anderen Impfungen oder im Vergleich zu Nicht-Geimpften. [42, 43] [49].
- Um seltene Nebenwirkungen und mögliche Langzeitschäden zu entdecken, muss die Sicherheit über viele Jahre weiter beobachtet werden.


Schlecht

