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Meinungen

Soll meine Tochter gegen HPV geimpft werden?
Soll ich mich gegen HPV impfen lassen?

Vermutlich haben Sie nicht nur von der Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) gehört, sondern sich auch bereits eine dieser Fragen gestellt.

Was meinen Mädchen?

Was meinen Mädchen zur HPV-Impfung? Nina, 11 Jahre:

"Ich glaube, ich möchte mich impfen lassen. Ich bin aber noch nicht sicher. Davor will ich noch darüber nachdenken. Außerdem möchte ich eigentlich gar nicht selbst entscheiden. Ich vertraue da meinen Eltern."

Nadine, 14 Jahre:

"Ich möchte nicht über die Impfung nachdenken. Mich interessiert das Thema einfach nicht."

Sonja, 13 Jahre:

"Ich hab in der Schule schon von der HPV-Impfung gehört. Meine Mutter sagt, da gibt es Nebenwirkungen. Ich will bei meiner Gesundheit mitreden. Ich möchte mich impfen lassen, weil ich keinen Gebärmutterhalskrebs haben möchte."

Andrea, 11 Jahre:

"Ich möchte mich nicht gegen HPV impfen lassen. Wenn man HPV hat, muss es nicht sein, dass man gleich krebskrank wird."

 

Was meinen Mütter?

Was meinen Mütter zur HPV-Impfung? Inge, 41 Jahre:

"Ich bin wohl schon zu alt, um mich selbst impfen zu lassen. Die Impfung macht in meinem Alter keinen Sinn mehr. Meine Tochter werde ich aber gegen HPV impfen lassen. Sie ist dadurch vor dem Risiko geschützt, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken."

Birgit, 39 Jahre:

"Ich bin grundsätzlich skeptisch, was Impfungen betrifft. Ich werde daher auch meine Tochter nicht impfen lassen. Ich glaube, dass diese Impfung nicht unbedingt notwendig ist."

Sabine, 42 Jahre:

"Meine Tochter und ich sind bereits gegen HPV geimpft. So wie bei allen Impfentscheidungen bisher, sind wir dem Ratschlag unseres Arztes gefolgt. Ich hatte auch bei anderen Impfungen keine Informationen, wie gefährlich die Erkrankung ist, wie sie entsteht und wer daran stirbt. Bei einer Impfung weiß man nie hundertprozentig, ob sie bei einem selbst wirkt und ob man gerade die eine von 1.000, 10.000 oder 100.000 ist, bei der es Nebenwirkungen gibt. Ich sehe in einer Impfung immer eine „Chance“ (keine Garantie) darin, sich gegen eine Krankheit aktiv zu schützen. Ich finde es gut, dass meine Tochter geimpft ist, weil ich ihr dadurch vielleicht Leid und Schmerz ersparen kann."

Beate, 43 Jahre:

"Ich möchte meine Tochter derzeit nicht impfen lassen. Die Studienergebnisse überzeugen mich nicht. Es gibt noch zu wenig Langzeiterfahrung, zum Beispiel, ob eine Auffrischungsimpfung notwendig sein wird oder ob die Impfung tatsächlich vor Gebärmutterhalskrebs schützt. Mir erscheint die Verwendung von Kondomen und die regelmäßige Kontrolle durch die Ärztin ausreichend."