Festgestellt wurde, dass 50 % aller Brüche bei über 50-Jährigen aufgrund von Osteoporose erfolgen. Oft handelt es sich um Brüche der Wirbelsäule, die extreme Beschwerden verursachen, aber auch um Oberschenkelhalsbrüche usw.
AOK-Versicherte, bei denen erstmals ein Knochenbruch aufgrund Osteoporose festgestellt wird, profitieren von einem exklusiven Angebot der AOK Niedersachsen – der Integrierten Versorgung.
Da bei 90 % aller Patienten mit der Diagnose Osteoporose weitere Brüche durch die Medikamentengabe vermieden werden können, findet im Rahmen der Integrierten Versorgung bei dem Verdacht auf Osteoporose zunächst eine umfangreiche Diagnostik statt. Bei der im Krankenhaus durchgeführten Operation, werden ggfs. notwendige Gewebe- bzw. Knochenproben zwecks Diagnosestellung gleich mit entnommen. Erneute Eingriffe entfallen so.
Die im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt erforderliche Rehabilitation wird in einer auf Osteoporose spezialisierten Rehabilitationsklinik durchgeführt. Hier wird die spezifische Diagnostik abgeschlossen und der Patient auf seinen Medikamentencocktail eingestellt. Diese Medikamente müssen dauerhaft eingenommen werden.
Die Versorgung mit den notwendigen Hilfsmitteln (z.B. Orthesen, Einlagen, Gehstützen usw.) ist ebenfalls Teil der Integrierten Versorgung.
Bei den mehrfach stattfindenden Nachuntersuchungen im Krankenhaus und in der Reha-Klinik erfolgen erneute diagnostische Maßnahmen, um die Wirksamkeit der Medikamente festzustellen und gegebenenfalls durch eine andere Medikamentengabe bzw. Medikamentenzusammensetzung Fehlentwicklungen gegenzusteuern.
Bei der Abschlussuntersuchung nach zwei Jahren wird nochmals die Diagnostik gesichert und der Patient mit Empfehlungen zur weiteren Medikation aus der Integrierten Versorgung entlassen. Der "Hausarzt" wird die ganze Zeit über die Ergebnisse seines Patienten informiert und in die Behandlung eingebunden.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- umfangreiche Diagnostik
- Rehabilitation in einer auf Osteoporose spezialisierten Klinik
- Kostenloser Transport vom Krankenhaus zur Rehabilitationsklinik
- Individuell abgestimmter Medikamentencocktail
- Verordnung der notwendigen Osteoporosemedikamente für zwei Jahre direkt über die Reha-Klinik bzw. das Krankenhaus
- Mehrfach stattfindende Nachuntersuchungen im Krankenhaus und in der Reha-Klinik
- Abschlussuntersuchung nach zwei Jahren
- Einbindung und Information des „Hausarztes“
Unsere Vertragspartner der „Integrierten Versorgung Osteoporose“ sind das Diakonie-Krankenhaus Annastift in Hannover, das Diakonie-Krankenhaus Frederikenstift in Hannover und die Rehabilitationsklinik Der Fürstenhof in Bad Pyrmont.
Wenn Sie sich für die Teilnahme entscheiden möchten, beraten wir Sie gern. Rufen Sie uns an oder kommen Sie bei uns vorbei.