Rauchen und Gewicht

Nikotin bewirkt unter anderem eine Beschleunigung der Herzfrequenz, eine Erhöhung des Blutdrucks, eine Verbesserung der Darmfunktion und somit einen erhöhten Energieverbrauch. So verbraucht beispielsweise ein Raucher, der 20 Zigaretten am Tag konsumiert, 300 Kalorien mehr Energie als ein Nichtraucher. Auf der anderen Seite hemmt Nikotin den Appetit und das Hungergefühl, was zu einer geringeren Energieaufnahme durch Essen beiträgt. Das erklärt, warum Raucher im Durchschnitt ca. zwei bis drei Kilogramm leichter sind als Nichtraucher gleichen Geschlechts, gleicher Größe und gleichen Alters.

Fällt die Wirkung des Nikotins weg, sinkt der Energieverbrauch des Körpers. Gleichzeitig steigen jedoch Appetit und Hungergefühl, was eine erhöhte Energieaufnahme durch Essen begünstigt. Dazu trägt auch ein vermehrter Appetit bei, der durch eine Verbesserung des Geschmacks- und Geruchssinns nach einem Rauchstopp entstehen kann. Außerdem kann Essen auch viele Bedürfnisse befriedigen, die bisher durch Rauchen erfüllt wurden, wie Anregung, Entspannung, Trost, Pause, Belohnung und Kontakt.

Wenn durch diese Effekte mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht werden, speichert der Körper den Energieüberschuss als Fett. Dadurch kommt es bei etwa zwei Drittel der Menschen, die mit dem Rauchen aufhören, zu einer Gewichtszunahme von durchschnittlich 2,5 kg. Besonders betroffen sind Menschen, die bereits bei früheren Entwöhnungsversuchen zugenommen haben, bereits übergewichtig sind oder zu großen Gewichtsschwankungen neigen. Eine moderate Gewichtszunahme von zwei bis drei Kilo sollte bei der Raucherentwöhnung einkalkuliert und zumindest vorübergehend akzeptiert werden.

Wenn Sie das Gewicht bei der Raucherentwöhnung im Griff haben wollen:

 

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