Der Weg zur aufrechten Sitzhaltung
Das Problem der "falschen" Sitzhaltung

Sehen Sie auch so am Schreibtisch aus?
Vor allem unsere Bandscheiben werden beim "runden Rücken" einseitig und damit ungünstig belastet!
Drei Schritte zur aufrechten Sitzhaltung

1. Schritt: Beckenkippung
Setzen Sie sich auf den vorderen Teil ihres Stuhls, setzen Sie die Füße hüftbreit auf und fassen Sie mit Ihren Händen den Beckenkamm (unterhalb des Hosengürtels). Kippen sie das Becken vor und zurück. Sie sollten nun spüren:
- Bei nach vorne gekipptem Becken sitzen Sie aufrechter.
- Beim Vorwärtskippen des Beckens richtet sich automatisch der Brustkorb auf, und die Lendenwirbelsäule nimmt ihre physiologische Wölbung ein (Lendenlordose).
2. Schritt: Aufrichtung des Oberkörpers
Legen Sie eine Hand auf das Brustbein, die andere Hand auf den Bauch (unterhalb vom Bauchnabel). Versuchen Sie, den Abstand der beiden Hände zu verändern. Bei großem Abstand ist der Oberkörper aufgerichtet.
3. Schritt: Kopfhaltung
Legen Sie Zeigefinger und Daumen an das Kinn und die Kuhle zwischen Ihren Schlüsselbeinen. Versuchen Sie, den Abstand der Kontaktpunkte zu verändern. Die Kopfhaltung ist natürlich, wenn der Abstand klein ist und Sie geradeaus schauen.
Sie spüren, dass sich im Gesichtsbereich Muskelanspannungen verändern.
Wichtiger Hinweis:
Es ist möglich, dass die aufrechte Körperhaltung erst einmal unangenehm ist und nach kurzer Zeit eventuell sogar Schmerzen auftreten. Die Muskeln sind die krumme Körperhaltung gewohnt und müssen sich erst an die neue Haltung anpassen. Darum sollten Sie bei Beschwerden wieder in die gewohnte Sitzhaltung zurückgehen, aber versuchen, immer wieder die aufrechte Haltung einzunehmen.
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