Niacin
Unter der Bezeichnung Niacin werden die Substanzen Nicotinsäureamid und Nicotinsäure zusammengefasst. Niacin gehört zu den B-Vitaminen.
Dafür ist es gut
Niacin wird für den Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel als Enzymbestandteil benötigt. Es ist unabdingbar für eine gute Herzfunktion und wichtig für das Nervensystem. Ebenso sorgt Niacin für die Regeneration der Haut und reguliert ihre Feuchtigkeitsbildung. Ein Mangel verursacht das Krankheitsbild der Pellagra (Raue Haut), einer Hautveränderung. Außerdem kommt es zu Durchfall und Appetitlosigkeit. In einem späteren Stadium treten auch Verwirrtheitszustände und Depressionen auf. Eine solche Unterversorgung mit Niacin wird nur bei einer eiweißarmen Ernährung beobachtet, die vorwiegend aus Mais oder Hirse besteht, da hier zwar Niacin vorhanden, aber nur sehr schlecht vom Körper resorbierbar ist. In unseren Breitengraden ist ein Mangel an Niacin selten.
So gelangt es in den Körper
Niacin findet sich in Vollkornprodukten, Erdnüssen, Erbsen, Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, Leber, Seefisch, Naturreis, Kartoffeln und Bierhefe. Dieses Vitamin ist relativ stabil gegenüber Erhitzen, Kochen und längerer Lagerung. Niacin kann auch vom Körper selbst aus dem Eiweißstoff Tryptophan hergestellt werden.
Mögliche Folgen einer Überdosierung
Es ist kaum möglich, über die Nahrung zu viel Niacin aufzunehmen. Bei außerordentlich hoher Dosierung, beispielsweise durch ein niacinhaltiges Vitaminpräparat, kann es zu Hitzegefühl, Hautjucken, Kopfschmerzen, Leberschäden und Magenschleimhautentzündungen kommen.
Gut mit Niacin versorgt?
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Letzte Aktualisierung: November 2011

