Erbsen
Erbsen wurden wahrscheinlich bereits in der Steinzeit angebaut. Sie sind die ältesten Nutzpflanzen unter den Hülsenfrüchten und haben den höchsten Eiweißgehalt. Erbsen werden in drei Arten angeboten: die Palerbsen (schmecken leicht mehlig), die Markerbsen (sind süßlich) und die zarten Zuckererbsen.
Die noch unreifen grünen Erbsen werden mit der so genannten Zuckerschote geerntet und im Juni und Juli frisch angeboten. Erbsen mit Schote sollten möglichst noch am Erntetag verzehrt werden, da sie schnell an Geschmack verlieren. Aus diesem Grund wird der Großteil der Erbsen direkt nach der Ernte eingefroren. Das verhindert Geschmackseinbußen.
Oder sie werden in Dosen konserviert. Erbsen in Konserven werden in unterschiedlichen Sortierungen angeboten. Extra fein hat einen Durchmesser kleiner als 7,5 mm, sehr fein bis zu 8,2 mm, fein bis 8,75 mm bei Palerbsen und bis zu 9,3 mm bei Markerbsen, mittelfein bis 9,3 bei Palerbsen und 10,2 mm bei Markerbsen.
Die reifen gelben oder graugrünen Samen eignen sich z. B. für Eintöpfe, Brei oder gemahlen als Suppengrundlage wie beispielsweise Erbswurst.
Inhaltsstoffe
Die ausgereiften, getrockneten Erbsen haben einen wesentlich höheren Eiweiß- (bis zu 23 %) und Kohlenhydratgehalt (42 %) als die grünen Samen. Diese enthalten lediglich 5–7 % Eiweiß und 12 % Kohlenhydrate. Erbsen liefern darüber hinaus viel Vitamin B1, Ballaststoffe und Mineralien. 150 g frische Erbsen enthalten rund 120 kcal bzw. 520 kJ.
Letzte Änderung: Oktober 2011

