Hilfe und Informationen

Der häufigste Weg aus der Abhängigkeit:

  1. Kontakt- und Motivationsphase
  2. Entzugsbehandlung
  3. Entwöhnung, stationär oder ambulant
  4. Nachsorge, häufig Selbsthilfegruppe

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Behandlungsangebote

Heute existieren vielfältige Beratungs-, Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten für Betroffene und deren Angehörige. Die Therapiemaßnahmen sollten gezielt auf die individuellen Bedürfnisse des Alkoholabhängigen abgestimmt sein. Besprechen Sie sich deshalb vorab mit Ihrem behandelnden Arzt oder der Suchtberatungsstelle. Die Behandlungskosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Auch die Rentenversicherung tritt ein, sofern es sich um eine stationäre Rehabilitation zur Besserung beziehungsweise Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit handelt. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihre Geschäftsstelle. Folgende Behandlungsangebote sind möglich:

  • Ambulante, stationäre und kombinierte Therapieangebote sowie anschließende Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie Selbsthilfegruppen
  • Entzugsbehandlungen für eine effiziente Überwindung von Entzugserscheinungen, stationär in Krankenhäusern und Kliniken durchführbar oder ambulant unter Aufsicht eines niedergelassenen Arztes
  • Entwöhnungsbehandlung zur Nachbegleitung des Betroffenen im Anschluss an eine Entzugsbehandlung. Ziel ist die soziale Stabilisierung, die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und die Rückfallprävention. Dies kann stationär beziehungsweise teilstationär in Kliniken oder ambulant bei Suchtberatungsstellen geschehen.
  • Ambulante Nachsorge durch Suchtberatungsstellen oder einen niedergelassenen Psychotherapeuten
  • Selbsthilfegruppen für einen gemeinsamen motivierten Einstieg in ein Leben ohne Alkohol.

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Adressen für Betroffene und Angehörige

Informationen und Adressen rund um das Thema Alkohol sowie von Hilfsangeboten in Ihrer Nähe erhalten Sie bei:

  • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V.
    Westernwall 4, 59065 Hamm
    Telefon: 02381 – 90 15-0
    Telefax: 02381 – 90 15 30
    E-Mail: info@dhs.de
    Internet: http://www.dhs.de/
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
    Ostmerheimer Str. 220, 51109 Köln
    Telefon: 0221 – 899 2-0
    Telefax: 0221 – 899 2-300
    E-Mail: poststelle@bzga.de
    Internet: http://www.bzga.de/
  • Fachverband Sucht e.V.
    Walramstraße 3, 53175 Bonn
    Telefon: 0228 – 261 555
    Telefax: 0228 – 215 885
    E-Mail: sucht@sucht.de
    Internet: http://www.sucht.de/

Beratungsstellen gibt es auch bei Ihnen vor Ort. Sie finden die entsprechenden Adressen im Telefonbuch unter Suchtberatungsstelle, Psychosoziale Beratungsstelle oder Jugend- und Drogenberatungsstelle. Auch das örtliche Gesundheitsamt sowie die Telefonseelsorge (rund um die Uhr kostenlos unter 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222) geben Ihnen gerne Auskunft. Darüber hinaus informieren Sie die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege sowie Selbsthilfe- und Abstinenzverbände über Beratungs- und Behandlungsangebote:

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