Die AOK-Familienstudie 2010

Im Familienalltag werden von klein auf wichtige Wurzeln für gesund aufwachsende Kinder gelegt. Im Rahmen der "AOK-Familienstudie 2010" hat deshalb die "Gesellschaft für angewandte Sozialforschung" im Auftrag der AOK untersucht, was Eltern tun können, damit ihre Kinder noch gesünder aufwachsen. Dazu wurden im Frühjahr 2010 mehr als 2.000 Mütter und Väter in Deutschland befragt. Aufgabe der AOK-Studie war es, nicht nur gesundheitsfördernde Faktoren herauszuarbeiten, sondern den Eltern auch praxistaugliche Tipps zur Umsetzung im Familienalltag zu geben.
Das Ergebnis der neuen Studie ist überraschend und dennoch verblüffend einfach:
Es sind nicht die "Extras", die Kinder gesünder machen, sondern die kleinen regelmäßigen "Selbstverständlichkeiten" im Familienalltag, die sie vor allem psychisch stabiler machen und vor Übergewicht schützen. Zum Beispiel haben Kinder, die nicht regelmäßig gemeinsam mit ihren Eltern frühstücken ein doppelt so hohes Übergewichtsrisiko und sind in höherem Maße von psychischen Problemen betroffen, als Kinder mit einem regelmäßigen Familienfrühstück.
Die Studie zeigt, worauf es in einem gesundheitsfördernden Familienalltag besonders ankommt:
- so oft wie möglich gemeinsam frühstücken
- tägliche Familienroutinen und Rituale leben
- tägliche Nutzungszeiten am PC und TV beschränken
- aktiv am Kindergarten- und Schulleben der Kids teilnehmen
- regelmäßig gemeinsam bewegen
- dem Kind täglich eine Zeit ungeteilter Aufmerksamkeit schenken
- kurze Auszeiten für Eltern schaffen und zur Entspannung nutzen





