Ihr persönlicher Schwangerschaftsratgeber
Fit in der Schwangerschaft
Ernährung
Es ist selbstverständlich, dass die werdende Mutter mehr braucht als vor der Schwangerschaft. Das heißt aber nicht, dass Sie für zwei essen müssen. Wichtig ist nicht die Menge, sondern die Qualität und Vielfalt der Lebensmittel. In erster Linie werden nicht mehr Kalorien gebraucht, sondern mehr Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß. Das heißt, auf den Speiseplan jeder Schwangern gehören Lebensmittel die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß sind, deren Kaloriengehalt aber nicht übermäßig hoch ist. Dazu zählen frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte wie zum Beispiel Vollkornbrot, Naturreis, Vollkornnudeln, Getreidekörner, -schrot und -flocken. Sie liefern gleichzeitig Ballaststoffe, die die Verdauung in Gang halten.
Vollwertiges liefert Vitamine
Zur vollwertigen Kost gehören täglich fettarme Milch und Milchprodukte, ein- bis zweimal wöchentlich je eine Portion magerer und fettreicher Seefisch, zwei- bis dreimal pro Woche eine kleine Portion fettarmes Fleisch und maximal drei Eier. Bei Innereien ist Zurückhaltung angesagt. Sie erhalten zwar viele Vitamine und Mineralstoffe, sind aber gleichzeitig mit Schadstoffen belastet. Deshalb wird Schwangeren empfohlen, nicht öfter als alle zwei bis drei Wochen maximal 150 Gramm Innereien zu essen - und dann möglichst vom Schwein oder Kalb.
Auf Leber sollten Schwangere komplett verzichten, weil in ihr erhöhte Vitamin-A-Konzentrationen festgestellt wurden. Ein zuviel davon kann auf Dauer zu gesundheitlichen Schäden beim Kind führen, vor allem während der Frühschwangerschaft.
Für Schwangere gilt die Faustregel: So abwechslungsreich wie möglich essen und pflanzliche, vollwertige Lebensmittel bevorzugen. Dann bekommen Sie und Ihr Kind alle Nährstoffe, die Sie brauchen.





