Populäre Irrtümer aus dem Gesundheitswesen
"Es lohnt sich nicht mehr, Arzt zu werden..."
... lautet eine immer wieder vorgetragene Klage. Sie gehört zu einer Reihe leicht eingängiger, beeindruckender und häufig plausibel wirkender Behauptungen, die gleichwohl einer differenzierten Betrachtung nicht standhalten. Es sind populäre Irrtümer, die eine besorgte Öffentlichkeit desinformieren. Auch auf die gesundheitspolitische Diskussion soll eingewirkt werden. Und dies macht populäre Irrtümer so gefährlich.
Von Entscheidungen im Gesundheitswesen sind nahezu alle Bürgerinnen und Bürger betroffen. Die Auswirkungen sind schwerwiegend, weil es um bestmögliche solidarische Gesundheitsversorgung geht. Deshalb ist es notwendig, populären Irrtümern überzeugende Tatsachen gegenüberzustellen.
Populäre Irrtümer
- Irrtum: "Das Geld ist immer weniger geworden im Gesundheitswesen"
- Irrtum: "Am ärztlichen Honorar wird gespart"
- Irrtum: "Keiner will mehr Arzt werden"
- Irrtum: "In Bayern werden die Ärzte knapp"
- Irrtum: "Es gibt zu wenig Hausärzte"
- Irrtum: "Ohne Hausarztvertrag ist die hausärztliche Versorgung gefährdet"
- Irrtum: "Der AOK geht das Geld für Füllungen aus"
- Irrtum: "Krankenkassen sparen an Krankenhausausgaben"
- Irrtum: "Die Prüfung von Krankenhausabrechnungen ist nicht notwendig"
- Irrtum: "Der Gesundheitsfonds deckt die Ausgaben für schwer kranke und ältere Menschen"
- Irrtum: "Die PKV finanziert überproportional das Gesundheitswesen"
- Irrtum: "Die PKV arbeitet wirtschaftlicher als die GKV"

