AOK-Presseservice
08.12.2004
Das Sparbuch der AOK Baden-Württemberg hilft Geld sparen durch Information: Wer über die Regelungen der Zuzahlung Bescheid weiß, so die AOK, der weiß auch frühzeitig, wie hoch seine Belastungen sind und wann er möglicherweise von den Zahlungen befreit werden kann. Das AOK-Sparbuch erklärt auch Fachbegriffe wie die sogenannte Belastungsgrenze und zeigt anhand von Beispielen die Möglichkeiten der Zahlungsbefreiung auf.
"Am Wichtigsten ist", so der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, Dr. Rolf Hoberg, "dass die Patienten sich über jede Zuzahlung beim Arzt oder in der Apotheke eine Quittung geben lassen, die Beträge dann laufend in die Übersicht im Sparbuch selbst eintragen und damit die eigenen Ausgaben im Auge behalten." Das Sparbuch sei dazu neu gestaltet worden und durch eine spezielle Lasche könnten die Quittungen im Sparbuch ganz leicht gesammelt werden.
Laut Hoberg haben im letzten Jahr fast eine Million AOK-Versicherte im Lande vom Sparbuch Gebrauch gemacht. Hoberg: "Unser Verfahren, unbürokratisch sparen zu helfen, kommt an. Wir haben deshalb Tempo gemacht bei der Produktion der Ausgabe fürs nächste Jahr und können schon heute die Versicherten mit dem Sparbuch bedienen". Das "Buch" ist kostenlos in allen AOK-KundenCentern in Baden-Württemberg erhältlich und wird auf Wunsch auch zugesandt.
Nach den gesetzlichen Bestimmungen müsse sich, so Hoberg weiter, der Versicherte an den Kosten medizinischer Leistungen beteiligen und zwar bis zu einer persönlichen Belastungsgrenze von zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens. Für schwerwiegend chronisch Kranke wird die Zuzahlungsgrenze auf 1 Prozent verringert. Erleichterungen gibt es für Familien, weil zum Beispiel für Kinder Freibeträge eingeräumt werden.
Die AOK Baden-Württemberg
Eine Kurzvorstellung der AOK Baden-Württemberg finden Sie hier.


