AOK-Presseservice
(Stuttgart, 20.04.2009) Den 500.000sten Teilnehmer am AOK-Hausarzt-programm konnten AOK, Hausärzteverband und MEDI am Montag (20.04.2009) begrüßen. Auch sonst kann sich die erste Zwischenbilanz der neuen Hausarztversorgung in Baden-Württemberg sehen lassen: "Eine halbe Million eingeschriebener Versicherter nach dieser kurzen Zeit seit Vertragsstart Mitte letzten Jahres bestätigt die Qualität der neuen Hausarztversorgung", so der Vorstandschef der AOK-Baden-Württemberg, Dr. Rolf Hoberg, am Montag (20.04.2009) in Stuttgart.
Die Zahlen belegen nach Auffassung des AOK-Chefs, dass das Ziel von einer Million teilnehmenden Versicherten bis zum Jahresende erreicht wird. Insgesamt sei der Hausarztvertrag ein Musterbeispiel dafür, wie eine Krankenkasse direkt mit Ärzteverbänden einen neuen Weg in der ärztlichen Versorgung gehe. Hoberg: "Neben der Versorgungsqualität soll der Vertrag auch die Wirtschaftlichkeit verbessern helfen. Ärzte, die sich ins Hausarztprogramm eingeschrieben haben, müssen ihre Rolle als Lotse auch tatsächlich wahrnehmen." So müsse der Arzt Behandlungsabläufe immer wieder prüfen und wenn notwendig verbessern. Außerdem gebe es mehr Serviceleistungen wie Abendsprechstunden für Beruftätige bis 20 Uhr.
Deshalb spricht der Hausärzteverband auch vom "Eisbrecher-Vertrag", wenn er den neuen AOK-Hausarztvertrag meint: "Überholte Strukturen in der hausärztlichen Versorgung werden aufgebrochen und damit auch Kritiker auf den Plan gerufen. Die Ärzte erkennen, dass der Vertrag hält, was er versprochen hat: Eine leistungs-gerechte Vergütung der hausärztlichen Tätigkeit bei einer gleichzeitig qualitativ hochwertigen Patientenversorgung im Alltag. Dies zeigen auch die 3.000 Arzt-Anmeldungen", so Dr. Berthold Dietsche, Landesvorsitzender Baden-Württemberg des Deutschen Hausärzteverbandes.
MEDI denkt schon an die Zukunft: "Der Vertrag zeigt, dass die neue hausärztliche Versorgung gut funktioniert. Die Vertragsstruktur und -philosophie ist deshalb auch Vorbild für den fachärztlichen Bereich: Wir haben jetzt gemeinsam mit dem Berufsverband der niedergelassenen Kardiologen (BNK) und der AOK Baden-Württemberg die Verhandlungen aufgenommen für den ersten Facharztvertrag nach §73c SGB V", bestätigt Dr. Werner Baumgärtner, Vorsitzender von MEDI Baden-Württemberg.
Ansprechpartner AOK Baden-Württemberg
Otwin Schierle (Pressesprecher)
Tel.: 0711/25 93-231
Heilbronner Straße 184, 70191 Stuttgart
otwin.schierle@bw.aok.de, www.aok-bw.de
Ansprechpartner Deutscher Hausärzteverband
Manfred King (Leiter Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 02203/57 56-10 41
Von-der-Wettern-Straße 27, 51149 Köln
manfred.king@hausaerzteverband.de, www.hausaerzteverband.de
Ansprechpartner MEDI Baden-Württemberg
Angelina Schütz (Pressesprecherin)
Tel.: 0711/80 60 79-73
Industriestraße 2, 70565 Stuttgart
schuetz@medi-verbund.de, http://www.medi-verbund.de/
Die AOK Baden-Württemberg
Eine Kurzvorstellung der AOK Baden-Württemberg finden Sie hier.


