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AOK-Presseservice

17.09.2009

AOK zum Weltkindertag: Kinder haben ein Recht auf gesunde Entwicklung

AOK engagiert sich mit wichtigen Projekten und Gesundheitsangeboten

11,3 Prozent der Einschulungskinder in Baden-Württemberg leiden an Übergewicht, 4,8 Prozent sind sogar adipös. Dies zeigen Zahlen des baden-württembergischen Landesgesundheitsamtes aus dem Jahr 2007. Mit der Gesundheit der Kinder im Ländle ist es also nicht zum besten bestellt, und eine Entwarnung ist nach Einschätzung der AOK Baden-Württemberg bis heute nicht in Sicht. Zum Weltkindertag am 20. September macht die Gesundheitskasse deshalb auf eines der wichtigsten Kinderrechte aufmerksam - das Recht auf eine gesunde Entwicklung.

"Nach einer bundesweiten Auswertung der Gesundheitsbehörden der Länder hat Baden-Württemberg mit 11,3 Prozent übergewichtiger Einschulungskinder im bundesweiten Vergleich die vierthöchste 'Dickenquote' - nach Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Hamburg", sagt Dr. Rolf Hoberg, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg. "Als größte Krankenkasse in Baden-Württemberg, bei der allein rund 440.000 Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 15 Jahren und rund 145.000 Jugendliche von 15 bis 20 Jahren versichert sind, sehen wir uns deshalb in der Pflicht, alles zu tun, damit Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen können."

Dass etwas getan werden muss, zeigen laut Hoberg auch Zahlen der KiGGS-Studie, eine vom Robert-Koch-Institut in den Jahren 2003 bis 2006 durchgeführte Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, nach der zum damaligen Zeitpunkt 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen von 3 bis 17 Jahren übergewichtig oder stark übergewichtig (adipös) waren. Insgesamt 6,3 Prozent hätten an Fettleibigkeit gelitten. Eine Entwarnung ist nach Einschätzung des AOK-Vorstandschefs in nächster Zeit nicht in Sicht; vielmehr müsse man von einer weiteren Verschlechterung der Situation ausgehen, wenn sich nicht bald etwas ändere.

Die AOK Baden-Württemberg habe sich deshalb in den letzten Jahren sehr stark mit den Themen Ernährung und Bewegung, speziell für Kinder und Jugendliche, auseinandergesetzt und einige Projekte mit ins Leben gerufen. Hoberg: "Mit unseren 'Kids-Programmen' engagieren wir uns schon seit Jahren für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Wir setzen nicht auf den erhobenen Zeigefinger, sondern schaffen bei allen Teilnehmern ein gezieltes Bewusstsein, wie wichtig gesunde Ernährung und Bewegung sind."

Eines der wichtigsten Projekte ist "ScienceKids - Kinder entdecken Gesundheit", das die AOK Baden-Württemberg und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport im Jahr 2007 gestartet haben. Es wird anlässlich des Weltkindertages von der AOK zusammen mit der Universität Konstanz, die gemeinsam mit der Universität Karlsruhe und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Rahmen des Wissenschaftsteams an der Entwicklung der Lehr- und Lernmaterialien beteiligt war, am 20. September auf der Insel Mainau/Bodensee zwischen 11 und 16 Uhr vorgestellt.

Dass Kinder durchaus ein Bewusstsein für ihre eigene Gesundheit haben, zeigt eine aktuelle Umfrage des AOK-Kundenmagazins "Bleibgesund". "Die Umfrage, an der sich 2.000 Eltern und 5.200 Kinder beteiligten, hat gezeigt, dass 77,6 Prozent der Kinder sich selbst für ihre Gesundheit zuständig fühlen. Wir sehen uns also bestätigt, dass es der richtige Ansatz ist, Kinder in Sachen Gesundheit direkt in Kindergärten und Schulen anzusprechen", so Hoberg.

Weitere Informationen zu den Kids-Programmen der AOK Baden-Württemberg gibt es in den Zusatzinfos.

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Eine Kurzvorstellung der AOK Baden-Württemberg finden Sie hier.

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