AOK-Presseservice
01.02.2008
Der von Ärzteseite nach Bayern jetzt auch für Baden-Württemberg öffentlich angekündigte Ausstieg aus dem Kassensystem darf laut AOK nicht auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden: "Versicherte sollten sich nicht beunruhigen lassen - die ärztliche Versorgung bleibt in Baden-Württemberg gesichert", so der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, Dr. Rolf Hoberg, am Freitag (01.02.2008) in Stuttgart.
Die Situation hier im Lande sei mit der in Bayern nicht vergleichbar. Hoberg: "Zusammen mit Ärztegemeinschaften wollen wir das ärztliche Vertragssystem im Lande weiterentwickeln. Wir haben dazu Ende letzten Jahres die Hausarztversorgung ausgeschrieben und nach eingehender Prüfung der Angebote mit dem Hausärzteverband und MEDI Vertragsverhandlungen aufgenommen. Diese Verhandlungen laufen noch und es ist der feste Wille aller Beteiligten erkennbar, einen guten Abschluss zu erzielen, der die ärztliche Versorgung, die Behandlungsqualität und das Vergütungssystem auf eine zeitgemäße Basis stellt."
Bei einem angenommenen Systemausstieg verliert der Arzt mit seiner Stellung als Vertragsarzt auch die grundsätzliche Berechtigung zur Behandlung von Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
Die AOK Baden-Württemberg
Eine Kurzvorstellung der AOK Baden-Württemberg finden Sie hier.


