AOK-Presseservice
23.03.2010
Die AOK wird bundesweit Ende des Jahres seit 2007 durch ihre Arzneimittelrabattverträge mit Pharmaunternehmen rund eine Milliarde Euro eingespart haben. Die AOK sieht dieses Erfolgsmodell zur Kostendämpfung nun durch die Vorschläge der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU Bundestagsfraktion gefährdet.
Dr. Christopher Hermann, AOK-Verhandlungsführer mit der Pharmaindustrie, betont: "Der Vorschlag zum Wegfall des generellen Substitutionsgebots der Apotheken bei wirkstoffgleichen Arzneimitteln ist keine Modifikation der bisherigen Regelung, sondern würde das Ende der Rabattverträge bedeuten. Allein im Jahre 2010 beläuft sich das Einsparvolumen bei der AOK auf 520 Millionen Euro."
Angesichts der weit überdurchschnittlichen Steigerungsraten bei den Arzneimittelausgaben von allein 5,3 Prozent im letzten Jahr hält es der Vorstandsvize der AOK Baden-Württemberg für notwendig, die wettbewerblichen, kassenindividuellen Steuerungsinstrumente beizubehalten bzw. weiterzuentwickeln.
Die AOK Baden-Württemberg
Eine Kurzvorstellung der AOK Baden-Württemberg finden Sie hier.


