AOK-PRESSESERVICE
06.11.2009
Als Bestätigung des seit über einem Jahr laufenden Hausarztvertrages in Baden-Württemberg, sieht die AOK den jüngst zwischen Hausarztverband, MEDI und den Betriebskrankenkassen (BKK) in Baden-Württemberg geschlossenen Vertrag. „Es hat zwar mehr als ein Jahr gedauert, bis eine weitere Kasse im Lande die gesetzliche Verpflichtung zu solchen Verträgen wahr gemacht hat. Ich begrüße aber den Vertragsschluss der BKKs im Lande, der in seinen Grundzügen dem von uns im Jahr 2008 geschlossenen Hausarztvertrag folgt“, so der Vorstandsvize der AOK Baden-Württemberg, Dr. Christopher Hermann, am Freitag (06.11.2009) in Stuttgart.
Seit 1. Juli 2008 könnten sowohl Ärzte als auch Versicherte dem AOK-Vertrag auf freiwilliger Basis beitreten. Bislang haben laut AOK-Vorstand bereits über 670.000 AOK-Versicherte und 3.200 Hausärzte im Lande ihre Teilnahme erklärt. Hermann: „Die große Herausforderung in der ambulanten Versorgung heißt ja nicht nur Nachwuchsmangel im Hausarztbereich. In der Kombination mit dem demografischen Wandel und der Zunahme chronischer Erkrankungen sind Ärzte und Krankenkassen zum gemeinsamen Handeln förmlich gezwungen. Der Gesetzgeber hat nicht zuletzt deswegen eine hausarztzentrierte Versorgung als Verpflichtung ins Gesetz geschrieben.“ Nach Einschätzung von Hermann belegt der BKK-Vertrag, dass die AOK-Linie jetzt Schule macht und mehr Sicherheit in die hausärztliche Versorgung bringt – unabhängig von etwaigen weiteren Gesetzgebungs- oder Honorarreform-Karussellen.
Die AOK Baden-Württemberg
Eine Kurzvorstellung der AOK Baden-Württemberg finden Sie hier.


