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Ergebnisse
Ergebnisse: Lieber lustvoll langsam laufen
- Die Theorie: Gesundheitsbewusst laufen
Die Deutschen haben mehrere Motive für den Laufsport. Wichtig sind gesundheitliche Ziele wie die Verbesserung der körperlichen sowie geistigen Fitness und die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens. Außerdem zählen die Freude an der Bewegung und die persönliche Leistungssteigerung. Zum Abbau bereits vorhandener, körperlicher Beschwerden wird der Laufsport dagegen kaum genutzt. Die Untersuchungsteilnehmer favorisieren grundsätzlich das gesundheitsbewusste Training, bei dem zwischen hoher und niedriger Belastung abgewechselt wird. Weniger relevant ist für die Sportler eine besonders hohe Anstrengung.
- Die Praxis: Laufen über die eigenen Verhältnisse
Die Studie zeigt, dass in der Laufpraxis Wunschdenken und Realität oft auseinander klaffen. Trotz der Präferenz für gesundheitsorientiertes Joggen, neigen besonders männliche Sportler, Einzelläufer und Anfänger dazu, schneller als der Gesundheit dienlich zu laufen. Solche Läufer trainieren eher in einem ungünstigen, den Körper belastenden Laktatbereich. Sie fühlen sich nach dem Sport weniger energiegeladen, sind erschöpft und erholungsbedürftig. Dieser Jogger-Typus nimmt körperliche Warnsignale weniger wahr. Dementsprechend stimmt er sein Laufverhalten nicht auf die erhöhte Belastung ab, indem er Pausen einlegt oder eine kurze Strecke geht. Insgesamt kritisieren die Studienleiter die gering ausgeprägte Körperwahrnehmung der Läufer. Alarmsignale wie Pulsrasen, Zittern der Oberschenkel, Muskelkrämpfe, Seitenstechen, Schweißausbrüche und Pulsrasen werden zu stark vernachlässigt.
- Der Unterschied: Frauen laufen anders
Weibliche Jogger trainieren langsamer und gesundheitsbewusster. Sie können ihre Leistungsfähigkeit besser einschätzen und gehen daher im Vergleich zum anderen Geschlecht gut gelaunt und energiegeladen ins Ziel. Das kann auch daran liegen, dass Frauen stärker die Freude am Lauf, der Sport in der Gruppe und der Ausgleich zum Alltagsstress motiviert als Männer.
Ein ähnliches Ergebnis zeigte sich auch bei der Analyse des Laufverhaltens von Paaren. Die männlichen Partner sehen den Sport als Möglichkeit, sich zu verausgaben und an die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit zu gehen. Dementsprechend sind die Frauen, die diesem Tempo folgen, objektiv und auch nach ihren eigenen Angaben stärker belastet als ihre Partner.
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