Neue Behandlungsangebote: Die integrierte Versorgung
Integrierte Versorgung
Ein wesentliches Hindernis bei der weiteren Verbesserung der Versorgungsqualität stellt die starre Abschottung zwischen den drei Leistungsbereichen – das sind die ambulante (z.B. in einer Praxis), die stationäre (z.B. in einer Klinik) und die rehabilitative (z.B. bei einer Kur) Versorgung – im deutschen Gesundheitswesen dar.
Das Ziel der Integrierten Versorgung ist das Abbauen dieser Grenzen, die bessere Vernetzung der Leistungserbringer untereinander und das Reduzieren von Schnittstellenproblemen. Eine solche Vernetzung kommt in erster Linie den Patientinnen und Patienten zugute. Denn ein besserer Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten und die gemeinsame Arbeit an einem klar definierten Therapieziel sind die Grundvoraussetzungen für eine möglichst optimale, qualitätsorientierte und effiziente Versorgung.
Vorteile der Integrierten Versorgung für Patienten:
- Verstärkte Kooperation zwischen Haus- und Fachärzten, Krankenhäusern sowie nichtärztlichen Leistungserbringern wie z. B. Apotheker oder Heilmittelerbringer
- Die eigene, oft mühsame Suche nach den richtigen Spezialisten entfällt
- Vermeidung unwirtschaftlicher, aber vor allem auch belastender Doppeluntersuchungen
- Verkürzung von Liegezeiten in den Krankenhäusern, die Patienten sind schneller wieder daheim
- Durch bessere Koordination der Übergänge von ambulanter, stationärer und rehabilitativer Versorgung werden Wartezeiten reduziert
- Behandlung nach qualitätskontrollierten, standardisierten Kriterien bzw. Leitlinien, die dem aktuellen medizinischen Stand entsprechen und kontinuierlich überprüft werden, also immer topaktuell sind
- Präventionsempfehlungen, um Folgeerkrankungen zu vermeiden oder einzuschränken
- Der Patient steht im Mittelpunkt





