Skihelm

 

Drei Fragen an Thorsten Frank, Sportexperte bei der AOK Neckar-Alb:

Was macht einen guten Skihelm aus?

Grundsätzlich gilt: Der Skihelm sollte nicht zu schwer sein, eine leichte Außenschale aus ABS (spritzgegossenes Styren, das ein gutes Stoßdämpfungs- und Aufprallverteilungsvermögen garantiert) haben, Hitzestauungen vermeiden und vor Wind und Kälte schützen. Gute Helme besitzen ein verstellbares Belüftungssystem. Eine auffällige, im Schnee gut sichtbare, Farbe trägt zu noch mehr Sicherheit bei. Wichtig ist: Der Helm muss passen. Denn ein schlecht sitzender Helm erhöht die Gefahr von Wirbelverletzungen bei Stürzen. D.h. er darf auf keinen Fall wackeln, sollte andererseits aber natürlich auch nicht drücken.

Und wie finde ich die richtige Passform?

Da gibt es einen einfachen Test: Helm aufsetzen, das Kinnband (sollte mindestens 20 mm breit sein) nicht schließen und den Kopf schütteln. Der Helm darf dabei nicht wackeln oder verrutschen. Um eine optimale Passform zu garantieren, sollten Helme daneben immer in Kombination mit der eigenen Ski- und Sonnenbrille probiert werden. Denn nicht jede Skibrille ist mit einem beliebigen Helm kombinierbar.
Wichtig für Kinder: Der Helm sollte größenverstellbar sein, also mitwachsen.

Was kostet ein Skihelm?

Ein vernünftiger Helm kostet rund 50 Euro. Am besten, man lässt sich in einem Fachgeschäft beraten. Dabei auch auf die Skihelmnormen EN 1077A und EN 1077B achten.

 

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