AOK-RückenKonzept

Funktionsbeeinträchtigung von Wirbelsäule und Bewegungsapparat stellen das Gesundheitsproblem Nummer 1 in Deutschland dar. Die Lebensqualität von 80 – 90 % aller Erwachsenen wird durch Rückenbeschwerden erheblich vermindert. Dagegen können Sie nun etwas tun: Ein funktionelles Muskel- und Krafttraining für die Rumpf-, Nacken- und Halsmuskulatur an speziell hierfür entwickelten Geräten.
Die AOK bietet mit diesem einzigartigen und richtungsweisenden Programm ihren Mitgliedern einen innovativen und wissenschaftlich fundierten Service. Die Betreuung erfolgt durch speziell ausgebildete AOK-Fachkräfte. Sie können also stets sicher sein, dass Sie einen kompetenten und versierten Trainer an Ihrer Seite haben.
Wann ist das AOK-RückenKonzept besonders empfehlenswert?
- nachgewiesene degenerative Veränderungen
- chronisch entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen im nicht akuten Stadium
- bereits operativ oder konservativ behandelte Bandscheibenvorfälle
Welche Voraussetzungen berechtigen zur Teilnahme am AOK-RückenKonzept?
- AOK-Mitgliedschaft
- Es muss eine ärztliche Präventionsempfehlung vorliegen
- Alle physiotherapeutischen Behandlungen müssen abgeschlossen sein.
Der Eingangstest
Zunächst absolvieren Sie den so genannten "Eingangstest". Hier wird anhand von standardisierten Übungen ein computerermitteltes Wirbelsäulenprofil ausgegeben. Dabei werden sämtliche Wirbelsäulenfunktionen getestet und ein auf Sie persönlich zugeschnittenes Trainings-Programm zusammengestellt. Ihr Coach nimmt sich hierfür ca. 1 Stunde Zeit für Sie!
Während des Eingangstests werden Sie mit der Funktion der DAVID-Geräte vertraut gemacht. Diese speziell für diesen Einsatzzweck konstruierten Geräte sind das Herzstück des AOK-Rückenkonzepts. Unsere hohen Ansprüche an Wirksamkeit, Komfort und Sicherheit werden nur von diesen erfüllt!
Das weitere Trainingsprogramm
- Ein sogenanntes "Ersttraining". Hier kümmert sich wieder die AOK-Fachkraft ganz intensiv um Sie: Sie machen gemeinsam Aufwärmübungen und checken die körperliche Verfassung (z.B. bei der Blutdruck-Messung). Anschließend wird das vorgegebene Trainingsprogramm gemeinsam absolviert. Hier greift Ihr Betreuer bei Bedarf ein und variiert z.B. die Gewichte bei Unter- bzw. Überforderung.
- Die weiteren Trainings (i.d.R. 26 Einheiten) führen Sie eigenverantwortlich durch. Während dieser Zeit steht Ihnen natürlich immer ein Trainer bei Fragen zur Seite. Dieser wertet kontinuierlich Ihre Trainingsprotokolle aus und legt darauf aufbauend den weiteren Trainingsplan fest.
- Des weiteren werden wirbelsäulengerechte bzw. wirbelsäulenschonende Haltungsformen und Arbeitstechniken (richtiges Stehen, Sitzen, Heben und Tragen von Lasten) erlernt, sowie Techniken zur mechanischen Entlastung der Wirbelsäule eingesetzt. Zum Zwecke der weiterführenden Prävention wird im Laufe des 12-wöchigen Trainingsprozesses ein Heimtrainingsprogramm erarbeitet.
Ihre Ansprechpartner für das AOK-RückenKonzept
AOK Südlicher Oberrhein
Herr Arnold Steiert
Tel. 0761 2103-266
Fax 0761 2103-316
E-Mail: arnold.steiert@bw.aok.de
AOK-Klinik Stöckenhöfe
79299 Wittnau
Tel. 0761 4015-583 (ab 17:30 Uhr)
AOK-Gesundheitszentrum Emmendingen
Schwarzwaldstr. 3, 79312 Emmendingen
Tel. 07641 5802-807
AOK-Gesundheitszentrum Lahr
Obere Bergstr. 13, 77933 Lahr
Tel. 07821 928-131



