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AOK vor Ort

Presseservice der AOK-Heilbronn-Franken


Sie möchten ein Statement der AOK Heilbronn-Franken erhalten? Sie suchen Informationen zu Themen der gesetzlichen Sozialversicherung oder zu allgemeinen Gesundheitsfragen? Wir engagieren uns gerne für Sie.

Pressereferenten bei der AOK Heilbronn-Franken


Wir engagieren uns gerne für Sie.

Kreis Heilbronn:

 



Maria Maroge

Pressereferentin
Telefon 07131 639-150
Telefax 07131 639-415
E-Mail: maria.maroge@bw.aok.de



Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Kreis Schwäbisch Hall :

 



Johanna Horlacher

Pressereferentin
Telefon 0791 757-198
Telefax 0791 757-210
E-Mail: johanna.horlacher@bw.aok.de



Regelmäßige Infos gewünscht?

Wir laden Sie auch gerne regelmäßig zu Presseterminen ein oder schicken Ihnen unsere Presseinformationen. Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail genügt.

 

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Aktuelle Presseinformationen

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Mehr Zeit und Geld dank VERAH

Mittwoch, 06. April 2011

Mehr Zeit und Geld dank VERAH

Chronisch kranke Patienten, die am AOK-HausarztProgramm teilnehmen, werden noch intensiver betreut 

Immer mehr Mediziner, die am HausarztProgramm teilnehmen, beschäftigen eine sogenannte Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis, auch VERAH genannt. Rund 120 dieser Expertinnen gibt es zwischenzeitlich in der Region Heilbronn-Franken – Tendenz steigend.

Eine davon ist Uta Jacobsen, die sich seit 1991 in der Praxis des Diplom-Mediziners Ralf-Jörg Mattern in Eppingen engagiert. Vor zwei Jahren qualifizierte sich die 47-jährige Arzthelferin zur VERAH und kann jetzt ihrem Chef bei vielen Behandlungsschritten noch besser unter die Arme greifen. Sie übernimmt delegierbare, arztentlastende Tätigkeiten und Hausbesuche, bei denen keine ärztliche Kompetenz nötig ist. Weiterhin unterstützt sie den Hausarzt durch Hilfestellung für Patienten und Angehörige bei präventiven oder rehabilitativen Maßnahmen, etwa bei der kompetenten Beratung von Patienten mit Diabetes oder bei der Erstellung von Medikamentenplänen. Außerdem sorgt sie für ein effizientes Praxismanagement. Durch diese Herausforderungen sind VERAHs besonders motiviert und entwickeln durch den regelmäßigen Kontakt  zu ihren Patienten ein zunehmend enges Vertrauensverhältnis. Vor allem bei der Betreuung von Chronikern ist dies von großer Bedeutung. Mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten stärken sie die Hausarztpraxen als „Ort der Versorgung“ und unterstützen dadurch den Arzt bei seiner umfassenden Patientenbetreuung.

Dies bestätigt Ralf-Jörg Mattern: „Ich bin sehr froh, dass mich Uta Jacobsen mit ihrer hohen Kompetenz entlastet und insbesondere meine chronisch kranken Patienten dadurch gut aufgehoben sind “, so der Mediziner. Auch finanziell lohnt sich der Einsatz einer VERAH, denn die Zusatzqualifikation für medizinische Fachangestellte ist ein integraler Bestandteil des AOK-HausarztProgramms in Baden-Württemberg. „Mediziner, die am HausarztProgramm teilnehmen und eine VERAH beschäftigen, erhalten für die Betreuung von Chronikern eine zusätzliche Vergütung“, erläutert Gertraud Kinner, Leiterin des Arzt-Partnerservice bei der AOK Heilbronn-Franken. Interessentinnen, die sich zur VERAH weiterqualifizieren möchten, müssen bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung zur Medizinischen Fachangestellten/Arzthelferin in einer Hausarztpraxis nachweisen  und acht Fortbildungsmodule zu verschiedenen medizinischen und praxisrelevanten Themenbereichen wie beispielsweise Präventions-, Notfall- oder Wundmanagement absolvieren. Außerdem ist eine umfangreiche Hausarbeit über einen Patienten der Hausarztpraxis sowie ein 40-stündiger Praktikumsnachweis zu erbringen.

Weitere Infos unter
www.verah.de
oder
www.hausaerzteverband.de

 

Hintergrundinformation zum AOK-HausarztProgramm
 
Teilnehmer am AOK-HausarztProgramm werden bei  Bedarf nicht nur durch die Versorgungsassistentin intensiv betreut. Die Einschreibung in das Hausarzt- und Facharztprogramm der AOK bringt weitere Vorteile.
 
Programmteilnehmer

  • bekommen schneller Termine bei ihrem Haus- und Facharzt
  • bekommen bei Akutfällen auf Anforderung des Hausarztes am selben Tag einen Termin beim Facharzt
  • müssen beim Arzt höchstens 30 Minuten warten
  • können als Berufstätige Abendsprechstunden nutzen

Weitere Infos unter www.aok.de/baden-wuerttemberg > AOK-HausarztProgramm

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Donnerstag, 26. August 2010

AOK-Familienstudie

Familienzeit ist gesund

Deutschlands Eltern legen nach den Ergebnissen einer bisher einmaligen Repräsentativbefragung von Müttern und Vätern großen Wert auf gemeinsame Mahlzeiten, Familienrituale und gemeinsame Zeit mit ihren Kindern. Zugleich sind sie in der Frage der richtigen Ernährung für ihre Kinder verunsichert, das geht aus der AOK-Familienstudie 2010 hervor. Die Studie zeigt, dass es bei der Gesundheit der Kinder hauptsächlich auf die Einstellung der Eltern und auf deren Vorbild ankommt.

Professor Klaus Hurrelmann zufolge wurde in der AOK-Familienstudie 2010 erstmals die Elterngesundheit untersucht. „Damit ist der Grundstein für eine Betrachtung der Gesundheit von Eltern über einen längeren Zeitraum hinweg gelegt”, sagte Hurrelmann. Zwar liegen nach seiner Einschätzung viele Daten zur Gesundheit von Kindern, nicht aber von deren Eltern vor. Mit der Schließung dieser Lücke „bringt die AOK den Eltern jetzt die verdiente Wertschätzung entgegen”, so Hurrelmann. Der renommierte Forscher leitete die Studie zusammen mit der Professorin Ulrike Ravens-Sieberer vom Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg.

Wie sich in der Studie gezeigt hat, sind in Deutschlands Familien sechs Alltagsroutinen besonders geschätzt. das elterliche Interesse für die Bildungsinhalte in Kita und Schule, feste Regeln für den Familienalltag, Rituale im Tagesablauf, gemeinsame Mahlzeiten, gemeinsam verbrachte Zeit sowie Unterstützungsangebote in belastenden familiären Situationen. Besonders günstig auf eine gesundheitsfördernde Entwicklung wirken sich den Wissenschaftlern zufolge ein gutes und harmonisches Familienklima, gemeinsam in der Familie verbrachte Zeit mit regelmäßigen Tagesabläufen und die gemeinsamen Mahlzeiten aus. Kinder, die ihre Mahlzeiten im Familienkreis einnehmen, neigen weniger zu Übergewicht und psychischen Auffälligkeiten. Das gemeinsame Essen wirkt wie ein täglicher Schutzrahmen für die Kinder.

Für die AOK-Familienstudie 2010 wurden im Auftrag des AOK-Bundesverbandes zwischen Februar und April 2010 bundesweit mehr als 2.000 Mütter und Väter zum Alltag mit ihren vier- bis 14-jährigen Kindern befragt. Dabei zeigte sich, dass Einstellung und Vorbildfunktion der Eltern wichtiger sind als die sozialen und finanziellen Verhältnisse. Die Untersuchung liefert auch Hinweise darauf, dass nicht nur die Kindergesundheit, sondern auch die Gesundheit der Eltern noch mehr unterstützt werden muss.
Die Studie 2010 ergänzt die Untersuchung zum Auftakt der Initiative „Gesunde Kinder – gesunde Zukunft” aus dem Jahr 2007. Damals wurde in einer qualitativen Erhebung aufgezeigt, dass ein gesundes Aufwachsen von Kindern auch unter ungünstigen wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen möglich ist.

Familienstudie zum Download

Grafik: Familienstudie 2010


 

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AOK informiert über Krankenstand

Donnerstag, 19. August 2010

AOK gibt Zahlen für das erste Halbjahr 2010 bekannt und setzt auf Vorsorge am Arbeitsplatz

Krankenstand in der Region Heilbronn-Franken steigt an

Eine Auswertung der AOK Heilbronn-Franken zu den Krankentagen ihrer pflicht- und freiwillig versicherten Mitglieder ergab für das erste Halbjahr 2010 einen Krankenstand von 4,6 Prozent, das ist auch exakt der baden-württembergische Durchschnitt. Die Männer in der Region waren dabei mit 4,7 Prozent etwas häufiger krank als die Frauen (4,4 Prozent).

„Nachdem wir schon in den letzten Jahren einen permanenten Anstieg registriert haben, stellen wir auch für das erste Halbjahr 2010 ein weiteres Anwachsen fest“, teilte Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, mit.

Mit durchschnittlich 16,6 Tagen waren die Arbeitnehmer in der Region Heilbronn-Franken in den ersten sechs Monaten des Jahres 0,3 Tage länger arbeitsunfähig als im Jahresdurchschnitt 2009. Statistisch gesehen waren damit 44,3 Prozent aller Beschäftigten einmal krank geschrieben.

Bei den Krankheitsursachen dominieren nach wie vor die fünf großen Krankheitsgruppen: Muskel-Skelett-Erkrankungen, Krankheiten des Atmungssystems, Verletzungen und Vergiftungen, psychische und Verhaltensstörungen und die Krankheiten des Kreislaufsystems. 65 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage gingen allein darauf zurück.

Von diesen fünf Krankheitsgruppen verursachten die Muskel-Skelett-Erkrankungen knapp ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage und sind damit deutlicher Spitzenreiter. „Das bedeutet, dass jeder vierte Arbeitsunfähigkeitstag auf Muskel-Skelett-Erkrankungen, insbesondere auf Rückenerkrankungen zurückzuführen ist“, so Michaela Lierheimer.

Um den Krankenstand möglichst gering zu halten, rät die AOK allen Firmen zur frühzeitigen Vorsorge bereits am Arbeitsplatz. Mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) unterstützt die AOK Heilbronn-Franken interessierte Unternehmen. Michaela Lierheimer: „Die Kosten für BGM-Maßnahmen können bis zu einem Betrag von 500 Euro pro Mitarbeiter und Kalenderjahr von der Steuer abgesetzt werden.“ Die AOK stellt den Betrieben zum Beispiel Krankenstandsanalysen zur Verfügung, mit deren Hilfe mögliche Krankheits- und Belastungsschwerpunkte ermittelt werden können. Darauf aufbauend und passend zu Bedarf und Möglichkeiten eines Unternehmens, können dann gesundheitsfördernde Instrumente ergriffen werden.

Informationen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung der AOK gibt es im Internet unter www.aok-business.de in der Rubrik Service/Gesunde Unternehmen.

 

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AOK ehrt Selbstverwaltungsmitglieder

Dienstag, 6. Juli 2010

35 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für die AOK

AOK ehrt Selbstverwaltungsmitglieder

Eine seltene Ehrung wurde jetzt drei Mitgliedern des AOK-Bezirksrates zuteil:

  • Professor Klaus Werner Frink (68) Rechtsanwalt aus Künzelsau im Hohenlohekreis,
  • Helmut Renner (69) Pensionär aus Niederstetten und
  • Rolf Wankmüller (80) Verleger aus Gerabronn im Kreis Schwäbisch Hall

haben jeweils vor 35 Jahren ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der AOK-Selbstverwaltung begonnen. Aus diesem Anlass verlieh ihnen Marianne Kugler-Wendt, die alternierende Vorsitzende des Gremiums, gemeinsam mit AOK-Geschäftsführerin Michaela Lierheimer, die AOK-Ehrennadel in Gold. Renner vertritt im Gremium die Seite der Versicherten, Frink und Wankmüller vertreten die Arbeitgeber.

Marianne Kugler-Wendt dankte den drei Mitgliedern für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement und freute sich, dass alle auch weiterhin für die AOK im Bezirksrat aktiv sein wollen. Dabei betonte sie die Wichtigkeit der Selbstverwaltung: Sie sei unverzichtbar, um aktiv Verantwortung für die regionale Gesundheitspolitik übernehmen zu können, so die Vorsitzende bei der Sitzung des Gremiums in den Räumen der Sparkasse Hohenlohekreis in Künzelsau, deren Vorstandsvorsitzender Werner Gassert als Arbeitgebervertreter ebenfalls Mitglied des Bezirksrates ist.



Wurden für 35 Jahre in der AOK-Selbstverwaltung mit der AOK-Ehrennadel in Gold geehrt: Helmut Renner (links), Professor Klaus Werner Frink (3.von links) und Rolf Wankmüller (3.von rechts) mit AOK-Geschäftsführerin Michae-la Lierheimer (rechts) und die alternierenden Bezirksratsvorsitzenden Marian-ne Kugler-Wendt und Rolf Blaettner (2.von rechts).

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Krankenstand in der Region Heilbronn-Franken steigt an

Dienstag, 2. März 2010

AOK gibt Zahlen für 2009 bekannt

Krankenstand in der Region Heilbronn-Franken steigt an

Eine Auswertung der AOK Heilbronn-Franken zu den Krankentagen ihrer pflicht- und freiwillig versicherten Mitglieder ergab für das Jahr 2009 einen Krankenstand von 4,5 Prozent.
"Nachdem wir schon 2007 und 2008 ein Anstieg registriert haben, stellen wir jetzt für 2009 einen weiteren Anstieg fest", teilte Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, mit.

Mit durchschnittlich 16,3 Tagen waren 2009 die Arbeitnehmer in der Region Heilbronn-Franken 0,3 Tage länger arbeitsunfähig als 2008. Statistisch gesehen sind damit 58 Prozent aller Beschäftigten einmal krank geschrieben worden.

Bei den Krankheitsursachen dominierten die fünf großen Krankheitsgruppen: Muskel-Skelett-Erkrankungen, Krankheiten des Atmungssystems, Verletzungen und Vergiftungen, psychische und Verhaltensstörungen und die Krankheiten des Kreislaufsystems. Fast 65 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage gingen allein darauf zurück.
Von diesen fünf Krankheitsgruppen verursachten die Muskel-Skelett-Erkrankungen knapp ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage und sind damit deutlicher Spitzenreiter. "Das bedeutet, dass jeder vierte Arbeitsunfähigkeitstag auf Muskel-Skelett-Erkrankungen, insbesondere auf Rückenerkrankungen zurückzuführen ist", so Michaela Lierheimer.

Auch fehlen die Arbeitnehmer öfter wegen psychischer Erkrankungen. In den vergangenen fünf Jahren hat der Anteil an Fehltagen um 1,5 Prozent zugenommen. Abgesehen von Krebserkrankungen dauern psychische Erkrankungen mit durchschnittlich 23 Tagen länger an als andere. Diese Erkrankungen treffen bereits junge Menschen und nehmen mit steigendem Alter weiter zu.

Um den Krankenstand möglichst gering zu halten, rät die AOK allen Firmen zur frühzeitigen Vorsorge bereits am Arbeitsplatz.
Mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) unterstützt die AOK Heilbronn-Franken interessierte Unternehmen. Michaela Lierheimer: "Die Kosten für BGM-Maßnahmen können bis zu einem Betrag von 500 Euro pro Mitarbeiter und Kalenderjahr von der Steuer abgesetzt werden."

Allgemeine Informationen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung der AOK gibt es im Internet unter www.aok-business.de in der Rubrik Service/Gesunde Unternehmen.

 

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Hausarztversorgung darf kein Luxus werden

Freitag, 12. Februar 2010

Ärzte informierten über HausarztProgamm – volles Haus im AOK-KundenCenter Tauberbischofsheim

Hausarztversorgung darf kein Luxus werden 

Wenn Dr. Franz Ailinger über das AOK-Hausarzt-Programm referiert, spürt man, dass er seine Begeisterung dafür kaum zügeln kann. Als Vertreter des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg informierte der Hausarzt aus dem schwäbischen Lichtenstein rund 100 interessierte Besucher im AOK-KundenCenter in Tauberbischofsheim über die Vorteile des Programms.„Mir geht es sehr gut und meinen Patienten deshalb auch“ berichtete der Mediziner humorvoll und ergänzt „Das HausarztProgramm verschafft mir Freiräume, an die ich mich anfangs im positiven Sinn erst gewöhnen musste“. Hauptgrund seiner Freude ist das einfache Abrechnungsverfahren, das deutlich mehr Zeit für seine Patienten ermöglicht sowie eine angemessene pauschale Euro-Vergütung pro Patient, die die Existenz seines Praxisbetriebs sicherstellt. „Immer weniger junge Mediziner möchten Hausarzt werden. Bis 2020 fehlen in Deutschland circa 15.000 Hausärzte, vor allem in den ländlichen Gebieten. Unsere medizinische Versorgung wird dadurch mittelfristig stark gefährdet sein. Deshalb brauchen wir dringend einen Systemwechsel“, brachte der Referent die dramatische Entwicklung auf den Punkt. Ailinger ist sich sicher, dass das HausarztProgramm der AOK der Schlüssel zum Erfolg ist. Nur auf diesem Weg sei eine flächendeckende, patientenfreundliche und wohnortnahe medizinische Versorgung mit hoher Qualität langfristig zu gewährleisten.

Eine Einschätzung, die von Allgemeinmediziner Dr. Markus Lanig aus Igersheim uneingeschränkt geteilt wird. „Nahezu 70 Prozent der Hausärzte im Main-Tauber-Kreis haben sich bereits ins HausarztProgramm eingeschrieben – eine tolle Entwicklung, durch die auch in unserer Region zukünftig die hausärztliche Versorgung sichergestellt wird.“

Das AOK-HausarztProgramm wird bei Ärzten und Versicherten im ganzen Land immer beliebter. Über 3.400 Ärzte und 800.000 Versicherte in Baden-Württemberg haben sich schon dafür entschieden – täglich kommen neue Teilnehmer hinzu. Sie wählen ihren Hausarzt als Lotsen und sparen sich zum Beispiel in der Apotheke die Zuzahlungen für rabattierte Arzneimittel. Auch zusätzliche Leistungen, wie etwa der kostenlose jährliche „Check Up 35“ mit zusätzlichen Laborwerten oder eine Abendsprechstunde für Berufstätige können in Anspruch genommen werden.

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Selbsthilfegruppen bekommen Geld

Mittwoch, 03. Februar 2010

AOK förderte Selbsthilfegruppen 2009 mit 36.000 Euro

Selbsthilfegruppen werden unterstützt

Selbsthilfe macht gesünder, die Gruppentreffen geben Kraft zum Leben. Das ehrenamtliche Engagement chronisch Kranker und ihrer Angehörigen ist für Institutionen, Organisationen und professionelle Helfer eine wichtige Ergänzung im Gesundheitssystem. Die Bedarfsfelder der Selbsthilfe im Gesundheitswesen werden nicht weniger, sondern mehr.

Die AOK Heilbronn Franken unterstützt das bürgerschaftliche Engagement in der Selbsthilfe seit Jahren – von der Bundes- bis hin zur kommunalen Ebene. „Durch die AOK-Selbsthilfekontaktstelle bieten wir u.a. Interessierten die Möglichkeit, sich über konkrete regionale Selbsthilfeangebote persönlich, auf unserer Homepage oder in der Selbsthilfegruppenbroschüre zu informieren“, so Waltraud Joachim, Leiterin des Sozialen Dienstes bei der AOK, „außerdem helfen wir Betroffenen, die selbst eine Gruppe gründen wollen.“
Die Selbsthilfekontaktstelle stärkt die Kooperation und Zusammenarbeit von Selbsthilfegruppen und professionellen Helfern, vermittelt Kontakte und Kooperationspartner und fördert die Vernetzung der Angebote in der Region. Sie versteht sich als Wegweiser im System der gesundheitsbezogenen und sozialen Dienstleistungsangebote.

Die AOK Heilbronn-Franken hat auch 2009 zahlreiche Vorhaben und Projekte der rund 350 gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen in der Region gefördert.
„Rund 36 000 Euro haben wir an die Gruppen in der Region ausgeschüttet, um ihre Projektarbeit zu finanzieren“, so Waltraud Joachim weiter. Unter den geförderten Projekten finden sich nach ihren Angaben u.a. Workshops für gesundheitsbewusstes Verhalten, Vorträge zur Information über das jeweilige Krankheitsbild und zur Krankheitsbewältigung oder Aktionen zur Öffentlichkeitsarbeit, um das Miteinander von Betroffenen und Nichtbetroffenen zu fördern.

Wer Anschluss an eine Selbsthilfegruppe sucht, Beratung zu Fördermöglichkeiten braucht oder eine Gruppe gründen möchte, kann sich an die Kontaktstelle der AOK Heilbronn-Franken wenden: Barbara Welle, Telefon 07131 639-374, E-Mail barbara.welle@bw.aok.de.

 

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Große Hilfe für kleine Menschen

Donnerstag, 28. Januar 2010

Sozialmedizinische Nachsorge wird von der AOK finanziert

Große Hilfe für kleine Menschen

Ein schwerkrankes Kind ist immer ein Schock für die Eltern. Nach langen Klinikaufenthalten dürfen dann das Frühgeborene, das Baby mit offenem Rücken, der krebskranke Junge oder das nach einem Unfall querschnittsgelähmte Mädchen nach Hause. Doch auch dann brauchen sie noch mehr Zuwendung und Pflege als ein Kind, das „nur“ einen Beinbruch hatte.

Sondenernährung, Gymnastik oder ein ständig weinendes Kind fordern Eltern, Geschwistern und Großeltern einiges ab. Nicht selten fühlen sie sich mit diesen und anderen Problemen allein gelassen.

Solchen vom Schicksal getroffenen Familien aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn hilft seit knapp acht Jahren der „Verein zur Familiennachsorge – Bunter Kreis Heilbronn e.V.“. Unterstützt wurde er dabei von Beginn an durch die AOK. Aus der anfänglichen „Förderung“ ist inzwischen eine „Finanzierung“ geworden. „Der Vertrag zwischen dem Bunten Kreis und der AOK ist weiterentwickelt worden“, erläutert AOK-Geschäftsführerin Michaela Lierheimer, „nachdem die AOK Baden-Württemberg damals schon die erste Kasse war, die einen Vertrag zur sozialmedizinischen Nachsorge abgeschlossen hat, sind wir auch diesmal wieder die Vorreiter und sind die ersten mit einem erweiterten Vertrag.“

Dieser erweiterte Vertrag enthält höhere Vergütungssätze – denn inzwischen gehört die medizinische Nachsorge für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Chronisch kranke oder schwerstkranke Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf diese Leistung solange sie noch keine 14 Jahre alt sind, in besonders schwerwiegenden Fällen auch, solange sie noch nicht 18 sind.

„Sozialmedizinische Nachsorge bedeutet konkret, dass unsere speziell geschulten Nachsorgeschwestern Hilfe zur Selbsthilfe geben. Das reicht von der Vorbereitung einer möglichst frühzeitigen Entlassung über Trost und Ermutigung bis hin zur Vernetzung mit verschiedensten Helfern und Leistungserbringern am Heimatort der Familie, zum Beispiel mit niedergelassenen Ärzten und Therapeuten, Pflegediensten, der Frühförderung oder dem familienentlastenden Dienst“, erläutert Peter Schuch, Vorsitzender des Vereins. Bis zu 20 Stunden kann eine Familie die Nachsorgeschwestern für sich und ihr Kind in Anspruch nehmen. Im Jahr 2007 haben das elf Familien getan, 2008 waren es 14 und 2009 schon 76.

Die Bedeutung der Nachsorge liegt darin, dass sie nicht nur den kranken Kindern und ihren Familien hilft, sondern insgesamt und auf lange Sicht betrachtet Geld spart. Wissenschaftlichen Studien haben gezeigt, dass Nachsorge die Krankenhausliegezeiten und die Zahl der Arztbesuche reduziert. Hintergrund dafür ist, dass die nachsorgebetreuten Familien am Anfang, in der kritischen Zeit, so viel Unterstützung bekommen, dass sie weniger Stress haben, schnell alle notwendigen Therapieangebote erreichen und auch motiviert werden, die zum Teil unangenehmen und aufwändigen Therapien durchzuhalten. Peter Schuch: „Nachsorge verbessert die Bindung zum kranken Kind und steigert dessen Entwicklungschancen nachhaltig.“

Weitere Infos zum Bunten Kreis auch unter www.bunter-kreis-hn.de

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100.000ste Teilnehmerin beglückwünscht

Mittwoch, 20. Januar 2010

AOK-Geschäftsführerin Michaela Lierheimer (rechts) beglückwünschte gemeinsam mit Dr. med. Thomas Speck Rita Nies als 100.000ste Teilnehmerin des AOK-Hausarzt-Programms.Als Rita Nies aus Westernhausen vom AOK-HausarztProgramm erfuhr, schrieb sich die gelernte Krankenpflegehelferin spontan bei ihrem Hausarzt Dr. Thomas Speck in Schöntal-Bieringen in diese neue Versorgungsform der AOK ein. „Die Vorteile dieses Programms haben mich überzeugt und es mir leicht gemacht mitzumachen. Dass ich jetzt auch noch als 100.000ste Teilnehmerin geehrt werde, ist natürlich umso erfreulicher“, lacht die AOK-Kundin und nimmt die Glückwünsche von AOK-Geschäftsführerin Michaela Lierheimer gerne entgegen.
„Über 60 Prozent der Ärzte in unserer Region haben sich bereits für die Teilnahme am Programm entschieden und die Tendenz ist eindeutig steigend“, freut sich Michaela Lierheimer. Kein Wunder: Die Wirtschaftlichkeit ist für die Ärzte im AOK-Hausarzt-Programm gesichert. Denn nur wirtschaftlich gesunde Praxen können auf  Dauer überleben und bringen optimale Leistung für die Versicherten. Michaela Lierheimer: „Einen Hausarzt praktisch vor der Haustür zu haben, könnte in wenigen Jahren schon Luxus sein, vor allem in ländlichen Bereichen. Man muss davon ausgehen, dass bis zum Jahr 2015 altershalber etwa 5.800 Ärzte in Baden-Württemberg einen Praxisnachfolger suchen.“
Dr. Thomas Speck kann dieser Analyse nur zustimmen. „Die Wirtschaftlichkeit ist ausschlaggebend, damit die Arztpraxen vor Ort erhalten bleiben. Die Vergütungsstruktur des AOK-HausarztProgramms bietet kalkulierbare Eurobeträge und einfache Pauschalen. Statt sich mit den Abrechnungen herumzuschlagen, kann ich mich mehr um meine Patienten kümmern“, so der Mediziner.
Schon über 750.000 Versicherte und 3.300 Ärzte sind landesweit in diese neue Versorgung eingestiegen, die die AOK Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Hausärzteverband und MEDI Baden-Württemberg ins Leben gerufen hat.
Und die Vorteile für Hausarzt und Patient liegen eindeutig auf der Hand. So bietet jeder Arzt für Berufstätige einmal pro Woche eine Sprechstunde bis 20 Uhr an. Auch zusätzliche Leistungen, wie etwa den kostenlosen jährlichen „Gesundheits-CheckUp 35“ mit zusätzlichen Laborwerten, kann der Versicherte in Anspruch nehmen. Auch finanziell rechnet sich das Programm für alle Beteiligten. Für die Patienten sind viele rabattierte Arzneimittel zuzahlungsfrei und die Ärzte profitieren von einer leistungsgerechten Vergütung.
Michaela Lierheimer sieht in dem Vertrag ein wichtiges Zeichen für die Versorgung in der Region Heilbronn-Franken: „In Zeiten, in denen die hausärztliche Versorgung immer mehr ausgedünnt wird, stellt der Vertrag sicher, dass unsere Kunden auch in Zukunft einen Hausarzt haben. Wir haben damit ein klares Zeichen gesetzt, dass wir die ambulante Versorgung in unserer Region zusammen mit unseren niedergelassenen Ärzten gestalten möchten“, so die AOK-Geschäftsführerin.

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