AOK vor Ort
Presse-Service der AOK Mittlerer Oberrhein
Hier finden Journalisten und Interessierte die aktuellen Pressemitteilungen der AOK Mittlerer Oberrhein. Wir möchten Sie freundlich bitten, bei Veröffentlichung der Texte die AOK als Quellenhinweis hinzuzufügen und uns ein Belegexemplar zukommen zu lassen.
Ansprechpartnerin
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AOK - Die Gesundheitskasse
Mittlerer Oberrhein
Elisabeth Worms
Kriegsstraße 41
76133 Karlsruhe
0721 3711-181
mailto:elisabeth.worms@bw.aok.de
Aktuelle Presseinformation
Presseinformation vom 25.1.2010
Klasse 11a des Edith Stein Gymnasiums in Bretten besuchte Kochkurs im Rahmen des AOK-Schulprogramms
Fastfood einmal anders
Wollte man dem Sprichwort folgen, dass viele Köche den Brei verderben, dürfte das Menü, das gerade zubereitet wird absolut nicht schmecken. Doch der Duft, der trotz geschlossener Tür bis hinaus in den Flur weht, widerspricht dieser alten Weisheit vehement. Auch wenn es über zehn Schülerinnen und Schüler im Alter von 17 Jahren sind, die in der offenen Küche mit Kochlöffeln, Messern, Töpfen, Pfannen und jeder Menge frischer, vollwertiger Lebensmittel hantieren, scheint hier kein Brei zu verderben. Ganz im Gegenteil. Denn das, was vor sich hin brutzelt, riecht nicht nur zum Reinbeißen, sondern sieht auch genauso aus.
Seit nunmehr zehn Jahren macht Roland Schmitt mit den Schülerinnen und Schülern der elften Klasse des Edith-Stein-Gymnasiums in Bretten einmal im Schuljahr einen Ausflug nach Bruchsal. In der Küche des KundenCenters der AOK Mittlerer Oberrhein steht dann ein halbtägiger Kochkurs unter dem Stichwort „Gesundes Fastfood“ auf dem Programm. Auch wenn er in der elften Klasse Erdkunde unterrichte, sehe er es als seine Aufgabe an, den Schülern verschiedene Dinge des täglichen Lebens näher zu bringen. „Dazu gehört aus meiner Sicht auch die gesunde und vollwertige Ernährung als Alternative zum Fast Food“, sagt er.
Eine außerschulische Veranstaltung, die offensichtlich ankommt. Dies beweist zumindest die Aufmerksamkeit, mit der sich die Hälfte der Klasse unter Anleitung von AOK-Ernährungsberaterin Birgid Förderer der Essenzubereitung widmet, ohne viele Worte. Das gilt im übrigen auch für die anderen zehn Schülerinnen und Schüler der 22 Köpfe zählenden 11a, die an diesem Tag in Bruchsal ist. Sie werden zeitgleich von AOK-Ernährungsberaterin Angelika Schroff in die Theorie der gesunden und vollwertigen Ernährung eingeführt. „Für den Großteil der Jugendlichen ist gerade das Thema gesundes Fastfood spannend, interessant und bietet viel Neues“, sagt Angelika Schroff, die seit Jahren im Rahmen des AOK-Schulprogramms Ernährungskurse mit Klassen unterschiedlicher Altersstufen veranstaltet. Eine Aussage, die die Kommentare der Schülerinnen und Schüler unterstreichen: „Vollkorn gibt’s bei uns gar nicht, das bin ich von zu Hause nicht gewohnt“, sagt einer der Schüler. Seine Klassenkameradin ergänzt: „Ich mache durchaus auch einmal so etwas wie Pizzaschnitten, aber nie mit Vollkornbrot.“ Und so nehmen die Jugendlichen an diesem Vormittag nicht nur ein gutes Essen, das sie im Anschluss an die gemeinsame Zubereitung zusammen verzehren, mit in den Nachmittagsunterricht, sondern auch jede Menge Rezepte und Tipps für ein vollwertiges Fast Food Menü.
Presseinformation vom 28.1.2010
13. Bruchsaler Diabetikertag
Fachvorträge und Informationen beim 13. Bruchsaler Diabetikertag
Am Samstag, den 6. Februar findet von 9 bis 15 Uhr im Bürgerzentrum in Bruchsal der 13. Bruchsaler Diabetikertag statt.
Veranstalter ist die Medizinische Klinik der Bruchsaler Fürst-Stirum-Klinik unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Kohler, Chefarzt der Medizinischen Klinik, in Zusammenarbeit mit den Diabetikerselbsthilfegruppe Bruchsal im Deutschen Diabetikerbund (DDB) sowie der AOK – Die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein .
Der Diabetikertag ist eine wichtige Veranstaltung für Betroffene und deren Angehörige, um im Fortschritt der Diabetesforschung und –therapie auf dem neuesten Stand zu bleiben. Aber auch Nichtdiabetiker sollen durch die vermittelten Informationen für die Krankheit sensibilisiert werden. Zum einen, um dem Diabetes möglicherweise ausweichen zu können und zum anderen, um mehr Verständnis für Patienten zu zeigen.
Kompetente Fachreferenten werden umfassend zu verschiedenen Themen rund um die Zuckerkrankheit informieren. Unter anderem werden Themen wie „Diabetes aktuell – was gibt es Neues“ oder „Diabetes – Prävention: Fit im Alter“ referiert. Daneben gibt es nützliche Hinweise zur Bewältigung des Alltags.
Außerdem stellen sich die Selbsthilfegruppen des Bezirksverbands Bruchsal vor. Die AOK Mittlerer Oberrhein ist mit einem Informationstand vertreten und wird Körperfettmessungen sowie Informationen über ihr Programm AOK-Curaplan anbieten. Eine Ausstellung von Fachfirmen für Diabetikerbedarf runden das umfangreiche Angebot ab.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Weitere Informationen gibt es bei der Medizinischen Klinik der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal, Tel. 07251/708-5476 oder unter www.krankenhaus-bruchsal.de.
Presseinformation vom 29.1.2010
AOK Mittlerer Oberrhein macht „Lust auf Kochen“
AOK-KochWerkstatt vermittelt Tipps und Tricks für gesundes Kochvergnügen
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, sagt ein deutsches Sprichwort. „Stimmt!“, sagt Harald Röcker. Der Geschäftsführer der AOK – Die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein will deshalb mit der AOK-Kampagne „Lust auf Kochen“ im Rahmen der Gesundheitsangebote 2010 den Spaß am Kochen, Tricks und Kniffe für gesundes Kochvergnügen und das dafür nötige Handwerkszeug vermitteln.
„Die Zeiten gemeinsamer Mahlzeiten und abwechslungsreicher Hausmannskost sind für viele vorbei“, bedauert Karin Zipperer Leiterin des Gesundheitszentrums der AOK Mittlerer Oberrhein. „Die selbst gekochten Mittag- oder Abendessen waren früher Treffpunkt aller Generationen. Hier wurden Neuigkeiten ausgetauscht, der Alltag besprochen, Lösungen für Probleme gefunden. Essen und Trinken hielten so nicht nur Leib und Seele, sondern auch Familie und Gesellschaft zusammen.“
Heute essen Väter und Mütter oft bei der Arbeit, die Kinder im Schnellrestaurant und der Single im Stehcafe. Gekocht wird kaum noch - und wenn, meist aus Zeitmangel, industriell hergestellte Fertiggerichte. Sie sind „Mittel zum Zweck“, machen satt, entsprechen aber oft in keiner Weise einer gesunden und bedarfsgerechten Ernährung, warnt die AOK-Expertin. Doch nicht nur das. Es gehen mit ihnen auch die Geschmacksvielfalt und die handwerklichen Küchenfertigkeiten verloren.
Das Team der AOK Mittlerer Oberrhein lädt deshalb in die AOK-KochWerkstatt ein Neues zu entdecken, auszuprobieren und so die ganze Vielfalt einer gesunden Ernährung kennen zu lernen. Die Ernährungsfachkräfte geben Tipps für den richtigen Einkauf, eine schnelle, gesunde und alltagstaugliche Küche sowie die praktische Vorratshaltung und schaffen so die Grundlagen für eine ausgewogene Ernährung. In der AOK-KochWerkstatt finden Anfänger unter "Fit for cooking - Step by Step" und Kochprofis unter "aktuelle Küchentrends" genau die richtigen Angebote. Mit der „Afterwork-Küche“ erfahren Berufstätige, wie Sie auch nach einem langen und stressigen Tag schnell und einfach gesund kochen können. Die Termine für die "AOK-KochWerkstatt" können unter den Telefonnummern 0721 3711-171 oder 173 und 07222 769-133 bei Ute Of und Diana Chiarelli abgefragt werden. Dort werden auch die Anmeldungen entgegen genommen. Informationen zu diesem und vielen weiteren Kursangeboten gibt es auch unter www.aok-bw.de > Gesundheitsangebote oder in der aktuellen Broschüre "AOK-Gesundheitsangebote", die kostenlos in jedem AOK-Kundencenter erhältlich ist.
Die AOK Baden-Württemberg im Internet: www.aok-bw.de
Presseinformation vom 1.2.2010
Fit und gesund – Tag 2010
Fortbildung in der AOK-Klinik Korbmattfelsenhof
Baden-Baden: Unter dem Motto "Fit und gesund" haben sich für Sonntag, dem 7. Februar 2010 etwa 120 wissenshungrige Übungsleiter und Trainer aus vielen Vereinen der Region zur Weiterbildung in der AOK-Klinik Korbmattfelsenhof angemeldet. In verschiedenen Arbeitskreisen und Praxis- Workshops wollen sie ihre Kenntnisse über Gesundheitssport und richtige Ernährung auffrischen und erweitern. Bereits zum 7. Mal in Folge findet die Veranstaltung "Fit und gesund" statt.
"Übungsleiter und Trainer arbeiten in ihren Sportgruppen direkt "an der Front" und vermitteln Gesundheitswissen. Sie sind unsere wichtigsten Helfer bei der Verbreitung von Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung.", erklärt Christine Schantl, Sportfachkraft der AOK Mittlerer Oberrhein, bei der Begrüßung der Teilnehmer. Beim "Fit und gesund" - Wochenende können die Übungsleiter Punkte sammeln, um ihre Lizenzen zu verlängern und Neuerungen im Gesundheitssport kennen lernen.
Durch die Kooperation der AOK-Baden-Württemberg mit dem Schwäbischen und Badischen Turnerbund leiten viele bekannte Sport- und Ernährungsexperten die angebotenen Kurse und Seminare. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es in den Bereichen funktionelles Krafttraining, asiatische Bewegungstrends, Tai Bo, Yoga und vielen anderen.
Die Veranstalter, AOK Mittlerer Oberrhein und der Turngau Mittelbaden - Murgtal sind mit der Resonanz an Teilnehmern sehr zufrieden. "Im Gesundheitssport gibt es immer wieder neue Erkenntnisse. Deshalb ist es wichtig, dass man als Kursleiter "auf dem Laufenden" bleibt. Umso schöner, dass die Nachfrage für den "fit und gesund"- Tag so groß ist! Leider konnten wir gar nicht alle Anfragen berücksichtigen.", freut sich Organisatorin und AOK-Sportexpertin Christine Schantl.
Presse-Archiv
Presseinformation vom 13.10.2009
30 Jahre Gesundheitsförderung
AOK – Die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein
Interview mit Bernd Mäckel
„Wir haben echte Überzeugungsarbeit geleistet“
Marketingleiter Bernd Mäckel ist so etwas wie ein Urgestein der AOK Mittlerer Oberrhein. Seit 43 Jahren bei der Gesundheitskasse beschäftigt, war er der Motor beim Aufbau des Gesundheitsprogramms. 1978 hat er bei Null begonnen und im Lauf der vergangenen 30 Jahre mit der Unterstützung vieler engagierter Mitarbeiter und Mitstreiter, die er für die Idee gewinnen konnte, ein Gesundheitsprogramm auf den Weg gebracht, das heute jährlich nahezu 1.000 Kurse aus den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung mit über 9.000 Teilnehmern umfasst. Im folgenden Interview wagt er den Blick zurück und nach vorn.
Sie waren maßgeblich am Aufbau des AOK-Gesundheitsprogramms beteiligt. Erinnern Sie sich noch an die Anfänge?
Wir haben gerade am Anfang unzählige Aktionen vor Ort gemacht und mit den Menschen gesprochen. Auf Straßenfesten haben die Leute links ihr Bier geholt und rechts haben wir ihren Blutdruck gemessen. Wir waren bei Vereinen, bei Spielfesten, in gastronomischen Betrieben, bei Metzgern und Bäckern, wo es Anfang der achtziger Jahre zum Beispiel nur Mischbrot gab. Wir haben alkoholfreie Feten an Schulen veranstaltet und ein Fahrradtraining für die ganz Kleinen. Sogar nachts um 2 Uhr hatten wir einen Infostand in der ICI um die Schichtarbeiter zu erreichen. Eine unserer ersten Aktionen war mit den Landfrauen. Mit denen sind wir in den Wald und haben Gymnastik gemacht, im Gepäck einen Leiterwagen mit allen möglichen gesunden Köstlichkeiten. Einen wichtigen Part hatten auch die Selbsthilfegruppen. Dort habe ich meine Begeisterung hineingetragen und sie haben sie weiter gelebt.
Wenn Sie zurückschauen, was war der schwierigste Moment?
Wir haben wirklich bei Null angefangen und echte Überzeugungsarbeit leisten müssen. Wir haben ein Bewusstsein bei unseren Versicherten schaffen und Ärzte für das Thema Prävention sensibilisieren müssen. Da waren einige harte Bretter, die wir bohren mussten. Und es war, ob man es glaubt oder nicht, ein sehr langer Prozess, der bis heute andauert. Doch steter Tropfen höhlt den Stein, und so ist schlussendlich unsere Idee von einem Präventionsprogramm umgesetzt worden. Auch Dank der Unterstützung vieler verlässlicher Partner, die wir in Schulen, Vereinen, in der Ärzteschaft und bei den Therapeuten haben gewinnen können. Vieles und viele sind auch durch das Bad Schönborner Projekt, das jetzt den Gesundheitspreis erhalten hat, in Bewegung gekommen.
Was war und ist Ihr Antrieb, das Gesundheitsprogramm so massiv voranzutreiben?
Es waren vor allem zwei Dinge, die mich angetrieben haben und immer noch bewegen. Gesundheitsförderung ist für mich ein Weg, an den Ursachen, und nicht an den Symptomen zu arbeiten. Außerdem war für mich immer ein wichtiger Aspekt, ein Angebot zur Gesundheitsförderung zu schaffen, das der Berufstätige ebenso wie die Mutter von zwei Kindern in ihren Alltag integrieren kann. Ein Programm, das gerade für jene Menschen, die wenig Zeit haben, handelbar ist.
Ist das AOK-Gesundheitsprogramm heute ein Selbstläufer?
In den 30 Jahren hat sich vieles verändert. Vor allem hat ein Wandel eingesetzt: Vom erhobenen Zeigefinger über die Information zu mehr Erkenntnis und Bewusstseinsbildung. Das hat bei vielen Menschen zu einer punktuellen Änderung ihrer Lebensweise und ihrer Lebensgewohnheiten beigetragen - zum Beispiel, dass sie nun die Treppe statt des Aufzugs nehmen. Irgendwie hat das Gesundheitsprogramm eine Eigendynamik erhalten. Doch das ist für uns ein zusätzlicher Auftrag noch konsequenter daran zu arbeiten, um die Konzepte zu verbessern und noch mehr an den Bedarf anzupassen. Dabei werden alle Entwicklungen von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen untermauert.
Wie halten Sie es selbst mit der gesunden Ernährung und der Bewegung? Haben Sie schon einmal einen AOK- Kurs besucht?
Ich bin natürlich nicht gerade ein Vorzeigemodell. Ich rauche zwar nicht, muss aber eingestehen, dass ich ein leidenschaftlicher Koch bin und sehr gern, sehr gut esse - oft gesund, aber halt nicht immer. Und das sieht man, auch wenn das nicht immer so war.
Presseinformation vom 13.10.2009
30 Jahre Gesundheitsförderung
AOK – Die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein
„Wir haben das Bewusstsein für gesunde Lebensweise geschaffen“
AOK ehrt mit Edith Kleyer 150.000ste Teilnehmerin eines AOK-Kurses - Gesundheitspreis für Präventionsprojekt
„Wir haben mit unseren Präventionsangeboten maßgeblich dazu beigetragen, dass sich das Bewusstsein für gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung in der Bevölkerung verändert hat“, sagt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Seit über 30 Jahren leistet die AOK mit ihrem Gesundheitsprogramm Präventionsarbeit. Jetzt konnte der Geschäftsführer mit Edith Kleyer die 150.000ste Teilnehmerin eines AOK-Angebotes begrüßen. Damit hat sich das Gesundheitskonzept der AOK als echtes Erfolgsmodell erwiesen: „Wenn man bedenkt, dass wir 300.000 Versicherte im Einzugsgebiet der AOK Mittlerer Oberrhein haben, heißt dies, dass jedes zweite AOK-Mitglied einen unserer Kurse besucht und damit aktiv etwas für seine Gesundheit tut“, so Harald Röcker.
Die Anmeldung für das AOK-RückenKonzept war für die AOK-Versicherte Edith Kleyer nicht nur aus gesundheitlichen Gründen ein echter Glücksfall. Sie war sozusagen zur rechten Zeit am rechten Ort und wurde als 150.000ste Teilnehmerin eines AOK-Kurses registriert. Dabei kann die 41-Jährige auf Erfahrungen mit dem Gesundheitsprogramm der AOK zurückblicken, die schon viele Jahre zurückliegen. Schon 1996 besuchte die Mutter von zwei Kindern mit dem autogenen Training ihren ersten Kurs, der für die Karlsruherin nachhaltige Wirkung hatte: „Noch heute mache ich die Übungen und nutze sie immer wieder, zum Beispiel wenn ich zum Zahnarzt muss. Und auch bei der Geburt meiner Tochter war mir das autogene Training eine große Hilfe“. Ähnlich gute Erfahrungen macht Edith Kleyer jetzt mit dem AOK-RückenKonzept, an der sie auf Anraten ihres Arztes teilnimmt: „Ich hatte akute Probleme. Doch schon nach wenigen Trainingseinheiten merke ich die Wirkung, sind meine Rückenschmerzen deutlich geringer“. Zweimal in der Woche, montags und donnerstags, besucht die halbtags tätige Sachbearbeiterin das an ihren individuellen Bedarf angepasste Rückentraining, immer mittags, direkt nach der Arbeit und bevor sie die Kinder abholen muss. „Das ist auch nur möglich, weil die AOK mit ihrem Gesundheitszentrum vor Ort ist und ich kurze Wege habe“, sagt sie.
„Wir haben unser Gesundheitsprogramm so konzipiert, dass gerade Menschen, die sehr eingebunden sind und wenig freie Zeitfenster haben ohne großen Aufwand etwas für ihre Gesundheit tun können. Wir haben es sozusagen alltagstauglich gemacht“, sagt Bernd Mäckel, Marketingleiter bei der AOK Mittlerer Oberrhein. Für dieses ortsnahe, gut realisierbare und in einen Gesamtkontext eingebundene Konzept, durch das der enge Zusammenhang von Ernährung und Bewegung für eine gesunde Lebensweise vermittelt wird, wurde die AOK Mittlerer Oberrhein jetzt mit dem Gesundheitspreis der Stiftung „Rufzeichen Gesundheit!“ ausgezeichnet. Das kommunale Präventionsprojekt „Gesundheit zum Mitmachen“ wurde von Professor Alexander Woll von der Universität Konstanz in Zusammenarbeit mit der AOK Mittlerer Oberrhein und der Gemeinde Bad Schönborn entwickelt. Es belegt, dass es durch niederschwellige Bewegungsangebote immer wieder gelingt, die durchschnittliche körperliche Aktivität der Teilnehmer deutlich zu erhöhen.
Für die AOK seien sowohl die Auszeichnung als auch das große Vertrauen, das ihnen die Versicherten entgegen brächten, ein großer Ansporn und die Herausforderung für die Zukunft, so Harald Röcker. „Wir werden immer älter und müssen länger arbeiten. Das können wir nur, wenn wir gesund und dauerhaft aktiv bleiben. Darauf richten wir unsere Programme aus, die immer zielgruppenorientierter und breitgefächerter werden“, sagt der AOK-Geschäftsführer und ist sicher, schon bald den 200.000sten Teilnehmer eines AOK-Kurses begrüßen zu können.
Die AOK Baden-Württemberg versichert 3,7 Millionen Menschen und zahlt fast 9,8 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung.
Weitere Informationen zur AOK Baden-Württemberg im Internet unter www.aok-bw.de
„Gesundheit in besten Händen“
Das „AOK-CardioFit“-Programm der AOK Mittlerer Oberrhein.
„Mir als ehemaligem Sportler hat es sehr geholfen wieder fit zu werden. Jetzt bin ich sogar auf dem besten Weg mein Idealgewicht wieder zu erlangen“, sagt Lothar Bauer, der an dem zwölf Wochen laufenden „CardioFit“-Programm der AOK teilgenommen hat. Gerade Männer, die wie Lothar Bauer im Alter von 40 Jahren sind, sind beruflich sehr stark eingespannt. Bewusst etwas für die eigene Gesundheit zu tun, dazu fehlt oft die Zeit. Deshalb hat die AOK Baden-Württemberg das Programm „AOK-CardioFit“ entwickelt, das sich an Männer ab 30 Jahre richtet und das auch bei der AOK Mittlerer Oberrhein angeboten wird. Kernstück von „CardioFit“ ist eine intensive Trainingsbetreuung, die über einen AOK-Mitarbeiter aus dem Präventions- und Sportteam erfolgt. Anhand der persönlichen Daten und Trainingsgewohnheiten erstellt der Fachmann einen individuellen Trainingsplan. Dabei entscheidet der Teilnehmer selbst, welche Ausdauer-Sportart er wählt. Der ständige Begleiter von Lothar Bauer während des zwölfwöchigen Trainingsprogramms war ein GPS-fähiges Pulsmessgerät, das den Puls und die zurückgelegte Strecke aufzeichnete. Es wird als fester Bestandteil von „CardioFit“ den Teilnehmern von der AOK geliehen. Beim wöchentlichen Treffen in der maximal zehn Männer umfassenden Trainingsgruppe werten die AOK-Experten die Trainingsaufzeichnungen aus und besprechen das bisherige Training. Im Anschluss wird der persönliche Trainingsplan gegebenenfalls verfeinert. Die AOK-Fachleute beraten die Teilnehmer zudem in Ernährungsfragen. „Cardio-Fit“ ist jedoch nur ein Baustein im Präventionsprogramm der AOK, die ihr Gesamtkonzept unter das Stichwort „Gesundheit in besten Händen“ gestellt hat. „Die AOK Mittlerer Oberrhein bietet ein umfassendes und breites Programm, damit jeder Versicherte, je nach Bedarf und Alter, individuelle Gesundheitsvorsorge betreiben kann“, so Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein.
Jetzt zur Impfung gegen FSME - Nordbaden ist Gefahrengebiet:
„Heute hat der Impfstoff keinerlei Nebenwirkungen mehr“
Sie sind klein und gemein, nur bei genauem Hinsehen zu erkennen, lauern in hohen Gräsern, an Büschen und Sträuchern, treten verstärkt im Frühjahr/-sommer an die Öffentlichkeit und sind gerade in dieser Region besonders gefährlich. Die Rede ist von Zecken, die in Nordbaden verstärkt mit dem FSME-Virus infiziert sind und ihn dadurch bei einem Zecken-Biss weitergeben.
Zwei Erkrankungen können durch einen Zeckenbiss übertragen werden, die Borreliose und die FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis). Die Borreliose zeigt sich durch einen etwa fünf Mark großen Ausschlag rund um den Biss mit scharfem Rand, der größer wird und in der Mitte verblasst. „Bei einem solchen Ausschlag sollte man sofort den Arzt aufsuchen, denn je später die Behandlung einsetzt, um so größer ist die Gefahr von Spätfolgen wie rheumatischen Beschwerden“, so Dr. Wolfhart Fischer, Allgemeinmediziner aus Rastatt. Behandelbar ist die Borreliose ausschließlich mit Antibiotika. Wesentlich gefährlicher als die Borreliose ist die FSME. Sie ist eine Viruserkrankung, die nicht behandelbar und nicht heilbar ist und zu massiven, bleibenden Hirnschädigungen führt. Der Vorteil der FSME ist, dass eine Impfung möglich ist und dies „mit Impfstoffen, die heute keinerlei Nebenwirkungen mehr haben“, sagt Dr. Wolfhart Fischer. Ergänzend fügt er an, dass der Rückgang von FSME-Erkrankungen eindeutig auf eine verstärkte Impfaktivität zurückzuführen sei, da diese Impfung inzwischen zum Standardprogramm gehöre.
Grundsätzlich kann sich jeder gegen FSME impfen lassen. Sie umfasst insgesamt drei Impfungen, am Tag X, einen Monat und sechs Monate später. Der Impfschutz hält fünf Jahre und kann durch eine Auffrischungsimpfung immer wieder um fünf weitere Jahre verlängert werden.
Seit einigen Wochen ist der Impfstoff wieder auf dem Markt. Um rechtzeitig für das Frühjahr gerüstet zu sein, empfiehlt es sich, jetzt mit der Impfung zu beginnen. Dies gilt vor allem für all jene Menschen, die im vergangenen Jahr nur eine Impfung erhalten haben. Im vergangenen Jahr sei einem Hersteller eine komplette Charge an Impfstoff kaputt gegangen, so dass es nicht ausreichend Impfstoff gegeben habe und viele Menschen nur die erste Impfung erhalten hätten, so Dr. Wolfhart Fischer. Nach Angaben des Herstellers könne man den so begonnenen Impfschutz in diesem Jahr durch die zweite und dritte Impfung vervollständigen, ohne den Schutz einzuschränken, sagt er.
Auf dem rechten Weg
Der mündige und informierte Patient ist eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Arzt-Patient-Verhältnis. Wer sowohl seine eigenen Rechte als auch die Pflichten des Arztes kennt, kann bei den wichtigen Fragen, die sich immer um die eigene Gesundheit drehen, kompetent mitentscheiden. Hierbei bietet die AOK Mittlerer Oberrhein um-fangreiche Hilfestellungen.
Eine wichtige Frage für viele Patienten ist: „Wohin kann ich mich wenden, wenn ich das Gefühl habe, es liegt ein Behandlungsfehler vor und wann liegt überhaupt ein Behandlungsfehler vor?“ Die Antwort von Isabelle Heckner, Fachfrau bei der AOK Mittlerer Oberrhein, ist eindeutig: „Jeden Verstoß gegen eine ärztliche Pflicht bezeichnet man als Behandlungsfehler. Der oder die Fehler können bereits in der Diagnose liegen, in der Aufklärung für invasive Eingriffe, aber auch von Schäden, die unter der Anwendung von Medizinprodukten oder Arzneimittel entstanden sind“. Meist sind es emotional schwierige Situationen, in denen sich die Betroffenen befinden. Deshalb ist es gerade in diesen Situationen wichtig, ihnen mit fachkompetenter Beratung wie sie die AOK Mittlerer Oberrhein anbietet, zur Seite zu stehen. Zunächst klären die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des regionale AOK-KundenCenters zusammen mit dem Versicherten den Sachverhalt. Gemeinsam mit dem Betroffenen fertigen sie ein Gedächtnisprotokoll an, das den Sachverhalt dokumentiert. „Im Anschluss wird das Protokoll an unseren Fachbereich ‚Behandlungsfehlermanagement‘ weitergeleitet, in dem speziell ausgebildete Fachleute den oft komplexen und häufig sehr schwierigen Sachverhalt, mit dem der Patient vielfach überfordert ist, kompetent und individuell bearbeitet“, erläutert Isabelle Heckner, zuständig für die Rechte der Patienten in der AOK, die weitere Vorgehensweise. „Durch diesen spezialisierten Service bietet die AOK eine wichtige Hilfestellung, um zu prüfen, ob Ansprüche aus einem Behandlungsfehler bestehen“, ergänzt sie. Über die AOK kann ein medizinisches Gutachten durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg kostenfrei eingeholt werden. Kristallisiert sich dabei ein Behandlungsfehler heraus, erhalten die Versicherten Informationen, welche Möglichkeiten für die Durchsetzung ihrer Ansprüche bestehen.
Weitere Infos bei der AOK-Expertin Isabelle Heckner unter Telefon 0 72 22/769-185 oder per E-Mail: Isabelle.Heckner@bw.aok.de.
Die AOK Mittlerer Oberrhein setzt auf kompetente Einzelberatung, stete Erreichbarkeit und flächendeckende Vor-Ort-Präsenz:
„Der Service macht den Unterschied, das ist für uns nicht nur leere Hülle“
Die AOK Baden-Württemberg hat sich Mitte 2007 neu strukturiert. Dadurch wurden die Kompetenzen 14 AOK Bezirksdirektionen sinnvoll gebündelt. Diese Neugliederung er-möglicht eine schnelleres und besseres Eingehen auf die Anliegen der Kunden. Nach der Neustrukturierung blieb die AOK dem Grundsatz treu geblieben, dass jeder Versicherte einen persönlichen Ansprechpartner hat, der sich als Lotse im Dschungel des Gesundheitswesens versteht. So beantworten die persönlichen Kundenberater vor Ort nicht nur fachliche Fragen zu Leistungen, sondern helfen auch beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen. Zum Beispiel, wenn es um die Unterstützung bei vermuteten ärztlichen Behandlungsfehlern geht oder Informationen zu allen Gesundheitsfragen benötigt werden. Wie wichtig diese individuelle Betreuung ist, zeigt immer wieder die hohe Kundenzufriedenheit der AOK-Versicherten gerade in diesem Bereich. Service bedeutet für die AOK kompetente Einzelberatung, stete Erreichbarkeit, Kundenveranstaltungen wie zum Beispiel Arzt-Patienten-Foren oder die verschiedenen Sportveranstaltungen in Region und natürlich Vor-Ort-Präsenz und dies flächendeckend. Keine andere Krankenkasse bietet ein derart dichtes Geschäfts- und Servicestellennetz wie die AOK.
Die Leistungen der AOK gehen in vielen Bereichen über das übliche Maß hinaus. Unser Profil ist „AOK – Die Gesundheitskasse“. Es beinhaltet, dass wir uns persönlich und individuell um die Belange unserer Versicherten kümmern. „Gesundheit in besten Händen“ – das ist ein Versprechen. Im Krankheitsfall ebenso wie mit umfassenden, individuellen und maßgeschneiderten Präventions- und Gesundheitsangeboten. Innovative, altersgerechte Angebote für Kinder, junge Familien und spannende Projekte in Kindergärten (TigerKids) und Schulen (ScienceKids). Eine der erfolgreichsten Produktinnovationen ist das AOK-Rückkonzept und AOK Cardio Fit. Ferner bietet die AOK in Kooperation mit der UKV, individuell abgestimmte Zusatzversicherungen an. Außerdem belohnt die AOK gesundheitsbewusstes Verhalten durch ein Bonus- und Prämienprogramm. Für diesen guten Service wurden die AOK Bezirksdirektionen bereits zum vierten Mal vom TÜV Süd ausgezeichnet.
Petra Lücke verfasst neben Beruf und Familie ihre Doktorarbeit:
„Ich habe einen kinderfreundlichen und flexiblen Arbeitgeber“
„Mein Leben ist sehr erfüllt, und ich ziehe viel Energie aus dem, was ich bisher geleistet habe“, sagt Petra Lücke. Seit 2001 ist die gebürtige Karlsruherin bei der AOK Mittlerer Oberrhein beschäftigt, mit einer 20 Stunden Stelle. Als Diplom-Sportlehrerin und Sporttherapeutin für innere Erkrankungen ist sie maßgeblich für die Entwicklung und Ausarbeitung des Curaplans, dem AOK-Betreuungsprogramm für Diabetiker, verantwortlich. Daneben hat Petra Lücke zwei Söhne im Alter von zehn und zwölf Jahren, die gerade jetzt bedingt durch G8 im Gymnasium Unterstützung brauchen. „Der Halbtagesjob ist zwar schön, doch er hat mich nicht wirklich ausgefüllt“. So entschloss sich Petra Lücke vor drei Jahren neben Beruf und Familie den seit Studientagen gehegten Wunsch einer Promotion zu realisieren. In der Rückschau sagt sie: „Ich habe in den vergangenen drei Jahren wenig Entspannungsphasen gehabt. Das war wie ein Zementsack auf meinen Schultern. Heute, kurz vor der Ziellinie habe ich das Gefühl, jemand hat mir eine Sackkarre gegeben, so dass die Last leichter geworden ist.“
Es sind verschiedene Faktoren, die aus Sicht der 40-Jährigen dazu beigetragen haben, dass sie ihr „Projekt 2008“ realisieren konnte. Da ist eine durch zwei Phasen der Freiberuflichkeit gekennzeichnete Arbeitshaltung - „ich habe eine selbstorganisierte Arbeitsweise“. Da ist ein Beruf, der ihr viel Spaß macht, in dem sie mit Menschen zusammenarbeitet, die ihr viel zurückgeben. „Es ist ein Traumjob bei der AOK. Er ist abwechslungsreich, weil wir vom Kindergarten bis zum Altenheim alle Altersgruppen betreuen und den Menschen durch unser Bewegungsangebot ein `mehr` für ihr Leben geben“. Da ist ein Ehemann, der ihr immer wieder Freiräume geschaffen hat. Und zuletzt ist da ein „sehr kinderfreundlicher und flexibler Arbeitgeber“, der das Projekt Promotion organisatorisch und ideell gefördert hat. In enger Anlehnung an ihr Aufgabenfeld hat Petra Lücke als Doktorarbeit eine Studie zu Diabetikerprogrammen in Baden-Württemberg mit Schwerpunkt einer Evaluation von Schonwalking bei Diabetikern erstellt. „Sowohl die Geschäftsführung und Abteilungsleitung der AOK Mittlerer Oberrhein als auch die Verantwortlichen in der Hauptverwaltung in Stuttgart unterstützten die Untersuchungen. Das hat vieles leichter gemacht“, sagt sie und fügt abschließend an: „Ich würde es immer wieder machen, auch wenn ich zwischenzeitlich Phasen hatte, in denen ich dachte, ich schaffe es nicht.“
Spargel – Vitalstoffe von der Stange
Die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des Spargels sind schon immer sehr geschätzt worden, vor allem wegen ihrer blutreinigenden und harntreibenden Wirkung. Als Heilpflanze wurde Spargel erstmals vom griechischen Arzt Hippokrates (um 460 v. Chr.) erwähnt. Auch im Mittelalter pflanzte man das Stangen-gemüse wegen seiner heilenden Wirkung und weniger wegen seines feien Geschmackes in den Küchengärten der Klöster an. Heute genießt man es vor allem wegen seines unvergleichlichen Aromas und seiner vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten.
Gesundheitliche Wirkung
Spargel hat den großen Vorteil, dass man auch größere Mengen davon verzehren kann. Durch seinen hohen Wassergehalt (95%) besitzt er wenig Kalorien, dafür aber jede Menge wertvoller Vitamine und Mineralstoffe und lädt damit zum kalorienarmen Schlemmen ein. Im Gegensatz zum weißen Spargel gedeiht grüner Spargel oberirdisch im Sonnenlicht. Sein Vorteil: Er bildet mehr grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll und damit auch mehr Magnesium, das im Chlorophyll enthalten ist. Magnesium fördert die Muskelentspannung und hilft damit gegen Krämpfe und Stress. Grüner Spargel enthält außerdem mehr Vitamin C (Immunabwehr, Stärkung des Bindegewebes) und Carotinoide (Fänger freier Radikale - Krebsprävention) als sein weißer Bruder. Eine weitere krebshemmende und antimikrobielle Wirkung kommt den Saponinen des Spargels zu. Diese Sekundären Pflanzen-stoffe haben zugleich eine cholesterinsenkende und mit dem im Spargel ent-haltenen Kalium, eine herzschützende Wirkung.
Spargel ist eine besondere Delikatesse für werdende Mütter. Schwangeren und Stillenden mangelt es häufig an Folsäure, Eisen und Kalzium. Spargel hilft diesen Mangel auszugleichen und damit verbundene Risiken, wie Schwangerschaftsödeme, Missbildungen des Kindes und Bluthochdruck zu vermeiden. Die schon von Hippokrates beschriebene entwässernde Wirkung ist auf den hohen Ge-halt an Kalium und Asparaginsäure des Spargels zurückzuführen.
Was nützt kann auch schaden!
Spargel hilft bei Entzündungen der ableitenden Harnwege, da Nieren und Blase durchgespült werden. Er darf jedoch keinesfalls bei entzündlichen Nierenerkrankungen verzehrt werden. Gichtpatienten sollten darauf achten, dass sie durch eine große Flüssigkeitszufuhr die sofortige Ausscheidung der Harnsäure gewährleisten. Auch Allergiker müssen beim Verzehr größerer Spargelportionen vorsichtig sein, da die Asparaginsäure als starkes Allergen gilt.
Tipp der AOK-Ernährungsberaterin Kristina Siebert
In ein feuchtes Tuch eingewickelt hält sich frischer Spargel etwa 4 Tage im Kühlschrank. Grüner Spargel mit weitgeöffnetem Kopf verdirbt leichter als der weiße mit geschlossenem Kopf. Zum Kochen keinen Aluminiumtopf ver-wenden. Das Aluminiumoxid reagiert während des Kochens mit den Inhaltsstoffen des Spargels. Die Stangen färben sich grau.
Rezeptvorschlag
Roher Spargelsalat (4 Portionen):
Für diesen Salat Spargelköpfe von 800 g Grünspargel mit einer Länge von 5 bis 6 cm verwenden. Aus dem restlichen Spargel kann man eine leckere Spargelsuppe kochen. Blätter eines rotblättrigen Salatkopfes (Lollo Rosso, Roter Eichblatt) waschen und trocken schleudern. 1 rote Paprika und 2 Tomaten in Würfel und 1 Bund Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. 300 g kleine Kartoffeln kochen und pellen. Alle Zutaten auf einer Salatplatte oder auf einzelnen Tellern anrichten. Für die Soße 4 EL Rapsöl, 3 EL Weinessig und etwas Zitronensaft mit einer feingehackter Zwiebel, Salz, Pfeffer und Petersilie vermengen und über dem angerichteten Salat verteilen.
Weitere Frühlingsrezepte kann man bei der AOK Mittlerer Oberrhein unter der Telefonnummer 0721 371-171 oder 173 bestellen.
Deutsche Rentenversicherung Bund berät im AOK-KundenCenter Gaggenau
Jetzt noch mehr Service bei der AOK im Murgtal.
„Wir freuen uns sehr, dass Siegfried Faller ab sofort in unseren Räumlichkeiten im AOK-KundenCenter Gaggenau seinen Sprechtag veranstaltet. Dadurch können wir noch mehr Service für unsere Kunden bieten “, so KundenCenter-Leiter Peter Grossmann. Am 28. April wird der Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund Siegfried Faller zum ersten Mal im Kunden-Center der AOK in der Hauptstraße 39 in Gaggenau erreichbar sein. Ab 13 Uhr bietet der Rentenexperte im Rahmen seiner einmal monatlich dort stattfindenden Sprechstunde die Möglichkeit zur Vor-Ort-Beratung. Er steht Interessierten zu allen Fragen rund um die Rente Rede und Antwort und hilft bei der Erstellung von Rentenanträgen und Anträgen auf Kontenklärung.
Weitere Termine für die jeweils um 13 Uhr beginnende Rentenberatung sind: 26. Mai 2008, 30. Juni 2008, 28. Juli 2008, 25. August 2008, 29. September 2008, 27. Oktober 2008, 24. No-vember 2008, 29. Dezember 2008.
Aus organisatorischen Gründen wird um eine Vorab-Terminvereinbarung unter Telefon 0 72 25/97 36-19 gebeten.
Tipps für Heuschnupfengeplagte
Des einen Freud ist des Anderen Leid. Der nahende Frühling ist für viele Heuschnupfengeplagte eine echte Leidenszeit. Doch man kann mit einigen praktischen Tipps etwas gegen dies Pollenplage tun. „Im Verlauf des Tages kann es vermehrt zum Flug von Gräser- und Birkenpollen kommen“ - diese Meldung im Radio im Anschluss an den Wetterbericht wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Doch was für die meisten Menschen Anlass zur Freude ist, schließlich ist dies ein untrüglicher Frühlingsbote, ist für die über zwölf Millionen Allergiker der Beginn einer zu-mindest phasenweise dauernden Leidenszeit. Die AOK Mittlerer Oberrhein hat für alle Heuschnupfengeplagten einige Tipps für den Alltag zusammengestellt:
Wiesen und Gärten meiden
Wisch und weg
Und das am besten täglich - häufiges Staubwischen und -saugen sowie nasses Wischen des Bodens sorgt für pollenfreie Räume.
Regen bringt Segen
Nach einem kräftigen Regenguss ist die Luft praktisch pollenfrei.
Abendstund hat Gold im Mund
Die höchste Pollenkonzentration wird in der Regel in den Morgenstunden registriert.
Lassen Sie sich chauffieren
Heftiges Niesen oder tränende Augen können den Überblick im Straßenverkehr beeinträchtigen.
Sperrzone Schlafzimmer
Kleider außerhalb des Schlafzimmers wechseln und deponieren, vor dem Schlafengehen duschen und die Haare waschen oder gründlich ausbürsten.
Wäsche hinterm Fenster trocknen
Wäsche nicht im Freien trocknen.
Zigarettenqualm meiden
Luftschadstoffe verstärken jede Allergie.
Brille statt Kontaktlinsen
Wegen der starken Reizung der Schleimhäute. Brillengläser halten zudem einen Teil der Pollen von den Augen fern.
Urlaub vom Heuschnupfen
Den nächsten Urlaub in die eigne „Pollenhochzeit“ legen und an einem Ort, an dem die eigene Pollenzeit schon vorbei ist oder noch nicht eingesetzt hat.
Einladen statt besuchen
Die Luft ist rein. Luftreiniger mit modernster Filtertechnologie tragen zur Linderung von Heuschnupfen-Symptomen bei.
Broschüren Tipp:
Unter der Telefonnummer 0721 3711-171 oder 173 kann eine Broschüre rund um das Thema Allergien kostenlos bestellt werden.
AOK ist die regionalste Krankenkasse
Die Zeichen stehen auf Sturm. Wenn im Jahr 2009 der Gesundheitsfonds kommt und mit ihm Änderungen im Beitragssatz, dann zählt im Wettbewerb nicht mehr wie bisher überwiegend der Preis. Jetzt geht es für den Versicherten wieder mehr um Leistungen, Beratung, Mehrwert und um mehr Service. „Für uns steht kundenorientierte Betreuung, Ortsnähe, Kompetenz und Beratungsqualität an erster Stelle“, so Geschäftsführer Harald Röcker. Bereits jetzt profitieren unsere Kunden von der ortsnahen Beratung in unseren KundenCentern und den starken Leistungen der AOK. Die Gesetze in der Kranken- und Pflegeversicherung sind so komplex geworden, dass Beratung mittlerweile auch Verbraucherschutz geworden ist. 26 KundenCenter von Bühl bis Philippsburg von Bretten bis Rheinstetten stehen den Versicherten mit Rat und Tat zur Seite.
Schulaktion der AOK Mittlerer Oberrhein
Im Rahmen des AOK-Schulprogramms kochte die AOK Ernährungsberaterin Kristina Siebert mit den „Päd Power Kids“ im Pädagogium in Baden-Baden: Das etwas andere Fast Food Menü „Also Hände waschen, nicht mehr durch die Haare fahren und dann los“, sagt Kristina Siebert. Die Ernährungsberaterin der AOK Mittlerer Oberrhein ist an diesem Nachmittag zu Gast in der Schulküche im Pädagogium in Baden-Baden. Dort bereitet sie mit den „Päd Power Kids“ das etwas andere Fast Food Menü zu. Statt eines fetten Fleischburgers stehen ein Grünkernbratling im Vollkornbrötchen mit Tsasiki, ein Buttermilchshake Banane und Früchteschaschlik mit Jogurtsauce auf dem Speiseplan. Die Kochaktion der Sechsklässler mit der AOK Ernährungsberaterin ist Teil des Schulprogramms der AOK Mittlerer Oberrhein. „Es geht uns um Gesundheitsförderung in den Schulen. Deshalb gehen wir vor Ort“, sagt Kristina Siebert. Unabhängig von der Altersklasse und der Schulform können die Experten der AOK für eine Gesundheitsaktion in der Schule „gebucht“ werden. Dabei bieten sie unterschiedliche Themen an wie „Fühlen wie‘s schmeckt“, „Fast Food“, „Partys feiern ohne Alkohol", „Gesundes Sitzen“, „Gesundes Schulfrühstück und Pausenbrot“, die alle Teil des von Fachleuten zusammengestellten AOK Schulprogramms sind. „Wir möchten mit dem Besuch in den Schulen aufklären und frühzeitig, schon bei den Kindern, ein Gesundheitsbewusstsein schaffen“, so Kristina Siebert zum Hintergrund der Akti-on.
Im Pädagogium in Baden-Baden ist die Ernährungsberaterin insgesamt dreimal zu Gast. Im vergangenen Schuljahr wurde mit allen Fünfklässlern der Ganztagesschule ein Fitnesstest veranstaltet, bei dem Koordination, Kraft, Ausdauer und die Körperspannung der Kinder überprüft wurde. „Die Schülerinnen und Schüler, die bei diesem Test nicht so gut abgeschnitten haben, haben wir in der Arbeitsgemeinschaft ‚Päd Power Kids‘ zusammengefasst“, so Alena Haag, Sportlehrerin und Verantwortliche für die Tagesbetreuung. Einmal in der Woche treffen sich die „Päd Power Kids“, um bei verschiedenen Aktionen ihre Defizite abzubauen. „Wir machen verschiedene Unter-richtseinheiten, um die Kraft, die Ausdauer und die Koordinationsfähigkeit zu schulen. Natürlich zählt auch das Thema Ernährung zu diesem Programm“, so Alena Haag. Der Bereich Ernährung wird komplett von der AOK Ernährungsberaterin abgedeckt, bei deren erstem Besuch „Fühlen wie‘s schmeckt“ auf dem Programm stand. Im Anschluss an „Fast Food“ findet noch „Warenkunde im Supermarkt“ statt. Dann wird Kristina Siebert mit den Mädchen und Jungen einkaufen gehen.
Fastenzeit – Ein neues Lebensgefühl wecken
Traditionell beginnt am Aschermittwoch die christliche Fastenzeit. Vielen Feierwütigen kommt sie wie gerufen, um Trink- und Ess-Sünden der Faschingsstage wieder auszugleichen. Heilfasten hat nichts mit „Selbstkasteiung" zu tun und ist auch kein Aufruf für Kurzentschlossene, noch eine "Last minute-Diät" einzuschieben. Beim Heilfasten handelt es sich um einen freiwilligen Verzicht auf Nahrung aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der körperliche und seelische Gesundheit auf Trab bringen soll. Doch wer mehrere Tage lang ohne ärztliche Aufsicht auf feste Nahrung verzichtet, gefährdet die eigene Gesundheit. Darauf weist Diplom Ernährungswissenschaftlerin Kristina Siebert von der AOK Mittelbaden hin. Was passiert im Körper?
Abnehm-Erfolge der ersten Fasten-Tage sind trügerisch: Der Stoffwechsel brennt auf Sparflamme. Die körpereigenen Kohlenhydratreserven sind schnell erschöpft. Der Köper baut fast nur Eiweiß – also Muskulatur – und Wasser ab, aber kaum Fett. Dadurch verringert sich der Energie-verbrauch nochmals. Ein sicherer Weg in den ge-fürchteten „Jo-Jo-Effekt“.Ab dem sechsten bis siebten Tag des Heilfastens wird sogar Herzmuskulatur abgebaut, was zu Herzrhythmusstörungen führen kann.
Entschlacken und entsäuern kann der Köper über das Fasten leider auch nicht. Im Stoffwechsel des Menschen fallen keine Schlackenstoffe an. Der Organismus entsorgt Abbauprodukte laufend über Leber und Niere oder atmet sie über die Lunge ab, urteilt Dr. Helmut Oberritter, wissenschaftlicher Leiter der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.
Durch das Fasten kann es sogar zu einer Über-säuerung des Körpers kommen, da im Hungerzustand das Gehirn seine Energie aus sogenannten Ketokörpern beziehen muss. Sie sind an der bräunlichen Farbe und dem penetranten Geruch des Urins zu erkennen. Deshalb sollten nur gesunde Erwachsene über längere Zeit fasten und dies unter ärztlicher Aufsicht, rät Dr. Oberritter. Nicht fasten sollten Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit, Menschen mit hohem Hansäurespiegel oder mit bestehender Herzkrankheit. Wer trotzdem nicht auf´s Fasten verzichten möchte, und von seinem Arzt die Zustimmung hat, sollte sich viel Bewegen, um dem Muskelabbau entgegenzuwirken. Außerdem gilt es genug Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen und jede Menge zu trinken. Wenn dann am Ende der Fastenphase der Körper behutsam wieder an Essen gewöhnt wird, kann das ein Impuls für eine Änderung des Lebensstils und zur Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten sein, so die Ernährungsexpertin der AOK. Alternativen zum totalen Nahrungsentzug. Eine sanfte Alternative zum strikten Fasten ist beispielsweise der Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol oder Zigaretten. Das Auto öfter stehen zu lassen oder den Fernsehkonsum zu reduzieren, kann auch eine Möglichkeit sein, sich aus dem Alltagstrott loszureisen und die Wahrnehmung für andere Lebensbereiche zu schärfen. Um Körper und Seele zu reinigen, muss man also nicht gleich zur radikalen Methode greifen.
AOK zum Tag der Rückengesundheit
Bewegung ist die beste Medizin
Training im AOK-Rückenstudio
Fast jeder hat schon einmal Probleme mit dem Rücken gehabt. Treten Rückenschmerzen wieder-holt auf, werden die Beschwerden häufig chronisch. Damit es nicht soweit kommt, ist es wichtig, den Rücken mit viel körperlicher Aktivität fit zu halten. Dazu soll auch der Tag der Rücken-gesundheit am 15. März 2008 motivieren, so die AOK – die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein. Der Tag der Rückengesundheit steht unter dem Motto: „Den Rücken neu entdecken.“
„Rückenschmerzen sind ein Tribut an unsere be-wegungsarme Zeit“, erläutert AOK-Sportpädagoge Holger Haist. „Weder in Beruf noch in der Freizeit sind wir gefordert, körperlich aktiv zu werden. Im Gegenteil. Stundenlanges Ausharren vor dem Computer oder Fernseher mit verkrampfter, unbeweglicher Sitzhaltung oder erzwungene ’falsche’ Bewegungsabläufe bei der Arbeit führen fast zwangsläufig zu dem Massenphänomen Rückenschmerzen. Darüber hinaus gibt es in vielen Fällen auch eine psychische Komponente, d.h. wenn man unter Stress steht, zuviel Last schultern bzw. ’sein Kreuz’ tragen muss.“
Deshalb lautet die Devise, sich zu bewegen, wann immer es möglich ist. Das geht sogar im Sitzen. Holger Haist.: „Unbewegliches Sitzen bedeutet eine enorme Belastung für den Rücken, da dabei immer die selben Muskelgruppen angespannt sind. Dadurch kommt es zu muskulärem Ungleich-gewicht und damit früher oder später auch zu Rückenschmerzen. Wir sollten daher beim Sitzen immer mal wieder die Sitzposition wechseln. Außerdem sollte man öfter aufstehen und durchs Zimmer gehen, auch wenn man unter Zeitdruck steht.“ Weitere Tipps sind: Im Stehen telefonieren und zwischendurch am Stehpult arbeiten sowie statt des Aufzugs die Treppe nehmen. Wer der Wirbelsäule etwas Gutes tun will, sollte zudem darauf achten, dass Matratze und Lattenrost optimal auf die individuellen Eigenheiten, wie z.B. dem Körpergewicht und der Schlafposition, ab-gestimmt sind.
Wer akut unter Rückenschmerzen leidet, sollte seine Bewegungsaktivitäten nur kurzfristig reduzieren, da er sonst seine Wirbelsäule weiter schwächt und destabilisiert. Der AOK-Sportpädagoge: „Schonhaltung führt aus den bereits genannten Gründen leicht in einen Teufelskreis. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei erneuten Belastungen wieder Rückenschmerzen auftreten, wird immer größer. Halten die akuten Schmerzen an oder nehmen sogar zu, sollten Sie dies von einem Arzt abklären lassen.“
Als vorbeugende Maßnahmen gegen Rücken-schmerzen empfiehlt Holger Haist bestimmte sportliche Aktivitäten wie zügiges Walking, Rad-fahren und Rückenschwimmen. Auf Sportarten wie Tennis, Squash oder Aerobic, bei denen abrupt gestoppt oder gedehnt wird und Gelenke und Wirbelsäule besonders beansprucht werden, sollte man bei schon aufgetretenen Rückenbeschwerden allerdings lieber verzichten.
Bei bereits bestehenden Rückenproblemen, empfiehlt sich z. B. die Teilnahme am AOK-Rückenkonzept, das die AOK – die Gesundheits-kasse Mittlerer Oberrhein anbietet. In insgesamt 39 AOK-Rückenstudios in Baden-Württemberg wird dieses innovative Programm durchgeführt. Das Angebot besteht aus einer besonderen Kombination von dynamischem Krafttraining, funktionsgymnastischen Übungen, Stretching und ergonomischen Verhaltenstraining. Alle dynamischen Übungen werden an 5 speziell entwickelten DAVID-Trainingsgeräten durchgeführt. Mit maximaler Wirksamkeit, Sicherheit und Komfort stellen die Übungen an diesen Geräten das Herzstück des AOK-Rückenkonzeptes dar. Das Training erfolgt durch speziell geschulte AOK-Fachkräfte und umfasst 24 plus 2 Trainings-einheiten (inklusive Eingangs- und Ausgangstests), die jeweils 60 Minuten dauern. Pro Woche sind zwei Einheiten vorgesehen, so dass das komplette Programm in 12 Wochen absolviert wird. Während des Trainingsprogramms wird zusätzlich ein "Heimprogramm" erlernt, das parallel zu Hause absolviert wird. Dieses soll später selbständig vom Teilnehmer fortgeführt werden, um die erzielten Verbesserungen zu erhalten. Für die Teilnahme ist eine Präventionsempfehlung des Arztes erforderlich.
Auskunft über den genauen Inhalt der Angebote und die Termine gibt jedes AOK-KundenCenter.
Die AOK Baden-Württemberg im Internet: www.aok-bw.de
Wer richtig isst, hat mehr vom Leben
Ernährung im Alter entscheidet über Lebensqualität
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, weiß der Volksmund. Und für ältere Menschen gilt das besonders: Ihre körperliche und geistige Fitness, ihre Lebensqualität hängt oft entscheidend davon ab, ob sie sich richtig ernähren. Darauf macht die AOK – die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein zum diesjährigen Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2008 aufmerksam. Er steht unter dem Motto: „Schritt für Schritt macht Essen fit“ und ist der gesunden Ernährung von Senioren ge-widmet.
„Wer richtig isst, hat mehr vom Leben – das sollten ältere Menschen unbedingt verinnerlichen“, meint AOK-Ernährungsberaterin Ruth Müller zu diesem Thema. „Allerdings sind die Hürden, sich gesundheitsbewusst zu ernähren, mit zunehmenden Lebensjahren auch höher. Viele ältere Menschen ernähren sich deshalb nicht optimal. Es fängt schon damit an, dass ältere Menschen einen deutlich geringern Kalorienbedarf haben als in jungen Jahren. Verantwortlich dafür sind bestimmte Alterungsprozesse, aber auch die Neigung, sich nicht mehr so viel zu bewegen. Ruth Müller: „Es sind weniger Fett und einfache Kohlenhydrate angesagt. Der Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoffbedarf bleibt allerdings auch im Aller unverändert. Deshalb sollte man bei der Auswahl von Lebensmitteln auf den Nährstoffgehalt bzw. auf die Nähr-stoffdichte achten nach der Devise: "Mehr Klasse statt Masse.“ Das Essen und Trinken sollte abwechslungsreich sein und aus möglichst allen Lebensmittelgruppen bestehen. Deshalb sollten täglich viel frisches Obst und Gemüse (auch als Saft), Vollkornprodukte, möglichst fein gemahlen und (fettarme) Milch- bzw. Milchprodukte auf dem Speiseplan stehen. Der Eiweißbedarf sollte vor allem durch mageres Fleisch und Fisch gedeckt werden. Bei Zucker sei dagegen Zurückhaltung angebracht, da die Zuckertoleranz im Alter geringer sei und das Risiko für Alters-diabetes im Alter steige.
Bei Übergewicht sollte man auf versteckte Fette (z.B. in Wurstwaren) oder Süßigkeiten (Schokolade) achten, Streich- und Kochfett reduzieren, sichtbares Fett entfernen und fett-arme Milchprodukte und Wurstwaren bevorzugen. Auch sollten die einfachungesättigten (z.B. Olivenöl, Rapsöl) bzw. mehrfachungesättigten Fettsäuren (Distelöl, gute Diätmagarine, Fisch) den Vorzug gegenüber ungesättigten Fettsäuren (tierische Fette) erhalten.
Das Risiko zuviel zu essen, nimmt allerdings ab etwa 70 bis 75 Jahren deutlich ab. Hungergefühl und Appetit lassen nach, weil die Geschmacksstoffe nicht mehr so intensiv wahrgenommen werden wie früher. Hinzu kommen nicht selten Schwierigkeiten beim Kauen, was nicht nur die Aufnahme der Nahrung erschwert, sondern auch deren Ver-wertung. Ab diesem Lebensalter drohen des-halb vor allem Untergewicht und Fehlernährung. „Es ist ganz wichtig, dass ältere Menschen Geschmack am Essen behalten und sich nicht dazu zwingen müssen“, betont die AOK-Ernährungsberaterin. „Der Appetit stellt sich am ehesten in einer angenehmen Atmosphäre und bei Lieblingsspeisen ein; reichliches Würzen mit Kräutern macht den Geschmack intensiver. Bei Untergewicht sollten fettreiche Speisen bewusst im Hinblick auf den enthaltenen Fettwert ausgewählt werden. Auch sollte auf leichtverdauliche Kost geachtet werden, damit das Essen nicht schwer im Magen liegt. Überhaupt empfehlen sich mehrere über den Tag verteilte kleinere Mahlzeiten, da diese den Appetit anregen und der Organismus dadurch weniger belastet wird. Und: Wem das kauen schwer fällt, sollte nicht nur eintönige Breikost zu sich nehmen. Man kann zum Beispiel Obst raspeln, Gemüse klein schneiden bzw. pürieren, Brot in Milch oder Kaffe tunken usw.. Bei Vollkornprodukten sollten Produkte aus feingemahlenem Mehl bevorzugt werden, sie lassen sich besser kauen und verdauen.“
Ein besonderes Problem ist, dass ältere Menschen oft zu wenig trinken. Ursachen sind meist das – alterstypische – Nachlassen des Durstempfindens und/oder dass man nächtliche Toilettengänge vermeiden will. Chronischer Flüssigkeitsmangel kann zu gefährlichen Austrocknungszuständen der Organe führen, zum Nachlassen auch der geistigen Leistungsfähigkeit bis hin zu Ver-wirrtheitszuständen, in kritischen Fällen sogar zur Bewusstlosigkeit. Trockene Haut bzw. aufgerissene Lippen können (müssen aber nicht) ein Hinweis auf unzureichende Flüssigkeitszufuhr sein. Dies sollte dann auf jeden Fall von einem Arzt abgeklärt werden.
Damit es zu Mangelzuständen erst gar nicht kommt, rät Ruth Müller: „Ältere Menschen sollten kontrollieren, wie viel sie täglich trinken. Am besten gehen sie dabei nach einem ‚Trinkplan’ vor: Morgens die Tasse Kaffee, zwischendurch Fruchtsaftschorle, Mineralwasser, Kräutertee, ein Glas Milch, und abends darf es auch ein Gläschen Wein sein. Das alles sollte zusammen etwa 1,5 Liter ergeben. Mit stark wasserhaltigen Lebensmitteln wie Suppen oder Gurken, Melonen usw. lässt sich die Wasserbilanz zusätzlich aufbessern. Grundsätzlich sollte auch zu jeder Mahlzeit getrunken werden.“ Wenn medizinische Gründe nicht entgegenstehen, sollten ältere Menschen besser nicht salzreduziert essen, empfiehlt die Ernährungsberaterin weiter, da der Wassergehalt des Körpers im Alter zurückgeht und Salz das Wasser im Körper besser bindet.
Die AOK Baden-Württemberg im Internet: www.aok-bw.de
AOK empfiehlt: Finanzielle Entlastung durch Zuzahlungsbefreiung nutzen
Schon 150.000 AOK-Versicherte profitieren durch Vorab-Befreiungen für 2008
Schon 150.000 Versicherte sind nach Angaben der AOK Baden-Württemberg für das Jahr 2008 von den Zuzahlungen befreit worden. Die AOK empfiehlt auch allen anderen Versicherten, die Möglichkeit einer Zu-zahlungsbefreiung prüfen zu lassen. Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein: "Befreien lassen kann sich jeder, der beispielsweise wegen chronischen Erkrankungen häufig zum Arzt muss und ein geringes Ein-kommen hat. Besonders betroffenen Versicherten bieten wir eine Vorab-Befreiung an, um sie frühestmöglich finanziell von den Zuzahlungen zu entlasten."
Alle 150.000 Versicherten, welche die AOK deshalb angeschrieben hat, haben dieses Angebot auch genutzt. "Damit entfällt für diese das Sammeln, Aufbewahren und Nachrechnen einzelner Zuzahlungsquittungen", sagt Röcker weiter.
Versicherten, die nicht vorab befreit werden können, empfiehlt die AOK das AOK-Sparbuch, mit dem Belege gesammelt und Beträge eingetragen werden können. Es erklärt alle zu leistenden Zuzahlungen und informiert den Versicherten, wann eine Befreiung für das Restjahr in Frage kommt. Das Spar-buch gibt es kostenlos bei der AOK überall in Baden-Württemberg.
Insgesamt wurden 2007 rund eine halbe Million Versicherte der AOK Baden-Württemberg von den Zuzahlungen befreit. Rund 95 Prozent der Befreiten leiden an einer chronischen Erkrankung.
Die Zuzahlungen, die volljährige Versicherte nach der seit 2004 geltenden gesetz-lichen Regelung leisten müssen, dürfen zwei Prozent des Haushalts-Bruttoeinkommens pro Kalenderjahr nicht übersteigen. Für chronisch schwer-wiegend kranke Menschen ist diese 'individuelle Belastungsgrenze' auf nur ein Prozent ver-mindert.
Die AOK Baden-Württemberg ver-sichert 3,9 Millionen Menschen und zahlt fast 9,8 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung.
Weitere Informationen zur AOK Baden-Württemberg im Internet
unter www.aok-bw.de





